Pinks Ehemann Carey Hart Fragwürdige Warnung an Waldbrand-Plünderer

Mit Waffen gegen Plünderer? Pinks Ehemann Carey Hart provoziert auf Instagram mit einer Drohung gegen Kriminelle, die aus den Waldbränden in Kalifornien einen Vorteil ziehen wollen.

REUTERS

Ob Erdbeben, Wirbelstürme oder aktuell die Waldbrände in Kalifornien - immer wieder gibt es Diebe, die aus der Notlage anderer Profit schlagen wollen. Eine Tatsache, die den ehemaligen Motocross-Profi Carey Hart offenbar so wütend macht, dass der Ehemann von Sängerin Pink auf Instagram eine fragwürdige Drohung veröffentliche: "Plünderer werden vor Ort erschossen", ist auf einem Foto zu lesen, das eine Gruppe bewaffneter Männer zeigt.

"Es ist bedauerlich, dass manche Menschen einen Vorteil aus der Krise anderer für sich ziehen", schreibt Hart zu dem Bild. Es seien Kriminelle gesichtet worden, die in Häuser eingebrochen seien. "Nun, wenn du ein Plünderer bist, denk zweimal nach, ob du nach Malibu zurückkommst", heißt es weiter. Den Post versah der 43-Jährige mit dem Hashtag "Verteidige dein Land."

Mehrere Medien, darunter USA Today, berichteten, Pink und Hart seien unter den Zehntausenden gewesen, die wegen des Feuers ihr Zuhause in Malibu verlassen mussten. Die Sängerin hatte sich bereits am Freitag zu den Bränden geäußert und den Feuerwehrleuten bei Twitter für ihren Mut und ihre Selbstlosigkeit gedankt.

Die Villen mehrerer anderer Prominenter brannten ab - darunter die Häuser von Gerard Butler, Miley Cyrus und Thomas Gottschalk.

Seit rund einer Woche sind mehrere Tausend Feuerwehrleute im Einsatz, um die Flammen im Norden und im Süden Kaliforniens zu bekämpfen. US-Präsident Donald Trump sprach am Dienstag in Washington von verheerenden Bränden, wie es sie noch nicht gegeben habe. "Wir trauern um jene, die ihr Leben verloren haben", sagte er im Weißen Haus. "Wir beten für die Opfer."

Am Wochenende hatte Trump mit einem Kommentar zu den Bränden in Kalifornien Empörung ausgelöst. Er hatte Behörden Versäumnisse und Fehler beim Forst-Management vorgeworfen und mit dem Entzug von Bundesmitteln gedroht - noch während die Einsatzkräfte gegen die Flammen kämpften und Bewohner um ihr Leben bangten.

bbr/dpa



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