Klatsch und Knatsch Woche der Glückspilze

Prinz Charles feiert seinen Geburtstag, Miley Cyrus die Feuerwehr - und Jan Böhmermann die Deutsche Bahn. Es gibt noch gutgelaunte Stars, trotz Katastrophen und Kontroversen. Die Promimeldungen der Woche.

Thronfolger Charles mit Angehörigen
Chris Jackson/Clarence House/AP

Thronfolger Charles mit Angehörigen


Das Geburtstagskind der Woche...

... ist ein künftiger König: Prinz Charles ist am Mittwoch 70 Jahre alt geworden. Der britische Thronfolger feierte im Kreis seiner Familie, das belegen mehrere Bilder des Fotografen Chris Jackson. Der hatte offenbar ebenso viel Spaß an dem Shooting wie die Familie. Bei Twitter schrieb er: "Es war etwas ganz Besonderes, ein so informelles und entspanntes Familienporträt an einem lustigen Nachmittag festzuhalten."

Die Feierlichkeiten hatten bereits im Mai begonnen: Damals feierte Prinz Charles bei einer Gartenparty mit etwa 6500 Vertretern von Wohltätigkeitsorganisationen und Militäreinheiten schon einmal vor. Ganz so viele Gäste waren diesmal nicht dabei - dabei mangelte es in Charles langem Leben keineswegs an Wegbegleitern.

Die Frau der Woche...

... war wohl Michelle Obama, die mit ihrer neu erschienenen Autobiografie großes Aufsehen erregte - nicht zuletzt, weil sie auch vor spaßigen Auftritten nicht zurückschreckt. Moderator Jimmy Kimmel animierte sie in seiner TV-Sendung dazu, endlich all das zu sagen, was sie sich als First Lady verkneifen musste.

Die Sätze hatte er allerdings selbst aufgeschrieben, Obama las sie trotzdem vor: "Ich habe noch nie Gemüse gegessen", sagte sie etwa, gefolgt von einem klaren Dementi. Ein weiterer Satz: "Wir haben in den vergangenen acht Jahren im Weißen Haus das Netflix-Passwort von Laura Bush benutzt." Die 54-Jährige lachte über diesen Satz lediglich und sagte: "Laura, es tut mir leid, schick mir die Rechnung." (Mehr über Michelle Obama lesen Sie hier.

Das Vorurteil der Woche...

... verriet Jada Pinkett Smith. Die Schauspielerin stellte in ihrer Online-Talkshow "Red Table Talk" Vorurteile gegenüber Frauen mit anderen Hautfarben in den Vordergrund und offenbarte zugleich ihre eigenen. "Blondes Haar an weißen Frauen löste etwas in mir aus", gestand die 47-Jährige. Grund dafür seien Erfahrungen aus ihrer Kindheit gewesen: "Ich erinnere mich daran, wie weiße Frauen mich wegen meiner Haare und meines Aussehens hänselten. Ich fühlte mich herabgesetzt."

Das Erlebte prägte Pinkett Smith offenbar so sehr, dass sie eines Tages sogar darüber nachdachte, ein Interview mit einer blonden Frau abzusagen. Schnell sei ihr aber klar geworden, dass ihre Erfahrungen ihr nicht das Recht gäben, alle blonden Frauen in einen Topf zu werfen, sagte Pinkett Smith: Auch schwarze Frauen müssten sich ihren Vorurteilen stellen, "die uns daran hindern, die Kluft zu überwinden".

Der Dank der Woche...

... ging an die Einsatzkräfte in den kalifornischen Waldbrandgebieten. Zahlreiche Prominente nutzten ihre Popularität, um den Tausenden Einsatzkräften zu danken, und zu Spenden aufzurufen. Einige zeigten ihre Solidarität aber auch ohne große Worte.

Britney Spears beispielsweise postete auf ihren Kanälen in sozialen Netzwerken lediglich ein Strandbild, kombiniert mit dem Satz: "In Gedanken bei der Gemeinde in Malibu." Der Ort an der kalifornischen Küste zählt zu den besonders schwer vom Feuer verwüstetet Gegenden. Insgesamt kamen wegen der Brände bereits Dutzende Menschen ums Leben.

US-Schauspieler Gerard Butler hatte um Spenden für die Feuerwehr gebeten: "Unterstützt diese mutigen Männer und Frauen", schrieb er auf Instagram zu einem Foto, das ihn vor den qualmenden Trümmern seines Hauses zeigt. Auch das Haus von Miley Cyrus steht nicht mehr. Sie sei dennoch "eine der Glücklichen", schrieb die Sängerin auf Twitter: "Meine Tiere und DIE LIEBE MEINES LEBENS haben es sicher herausgeschafft & das ist alles, was im Moment zählt."

Die Extrawurst der Woche...

... erhielt Jan Böhmermann. Der Moderator und Komiker stieg kürzlich am Hamburger Hauptbahnhof in den falschen Zug ein - und setzte daraufhin nach eigenen Angaben beim Personal einen Sonderhalt durch. Er habe nach Bremen fahren wollen, aber versehentlich einen Zug erwischt, der planmäßig ohne Zwischenstopp nach Essen fuhr, erzählte Böhmermann in seinem Podcast "Fest & Flauschig".

Entertainer Jan Böhmermann
DPA

Entertainer Jan Böhmermann

Um dennoch pünktlich bei einer Abendveranstaltung der Bremer Zeitung "Weser-Kurier" erscheinen zu können, habe er den Zugchef um einen Sonderhalt gebeten. Der Zugchef habe schließlich zugestimmt, im niedersächsischen Lauenbrück zu halten. Die Deutsche Bahn bestätigte den Vorfall nicht direkt, das Unternehmen teilte auf Anfrage mit: "Es ist richtig, dass es für den IC 2195 am 2. November einen Sonderhalt im Bahnhof Lauenbrück gab."

bbr/sen/mxw

zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.