Prinz Charles und Mode: Die stehengebliebene Uhr
Prinz Charles als Mode-Ikone? Nein, nein, das bin ich nicht, kokettierte der Thronfolger nun auf einer Veranstaltung in London. Um seinen Standpunkt zu verdeutlichen, griff der 63-Jährige zu einem ungewöhnlichen Vergleich.
Hamburg - Einige der wichtigsten Designer waren vor Ort: Vivienne Westwood, Tommy Hilfiger, Tom Ford. Mit einem Empfang im St. James-Palast hat Prinz Charles am Donnerstagabend ein Fashion-Wochenende für Männermode in London eröffnet.
Moment, Prinz Charles? Jawohl! Der 63-Jährige hat es in der Vergangenheit im Magazin "GQ" des öfteren auf die Liste der stilsichersten Männer geschafft. Nun schilderte Charles sein Leben mit der Mode - und offenbarte dabei auch Einsichten in die Gesetze der Branche.
Er sei nicht im Reinen mit sich, sagte Charles in seiner launigen Rede. "Weil irgendjemand meint, ich sei eine Fashion-Ikone. Nach 64 harten Jahren, ich verstehe das nicht."
"Ich bin schon vom bestgekleideten Mann zum schlechtestgekleideten getaumelt", sagte Charles laut "Telegraph". Er wisse nicht warum - "vermutlich hilft das beim Verkauf von Publikationen". In der Zwischenzeit habe er einfach weitergemacht. Er sei wie eine stehengebliebene Uhr, sagte der Thronfolger, seine Zeit komme etwa alle 25 Jahre.
Tatsächlich ist Prinz Charles in diesen Tagen ziemlich angesagt. Mittlerweile will ihn sogar wieder eine Mehrheit der Briten als Nachfolger der Queen auf dem Thron sehen.
hut
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