Britisches Königshaus George wird zum Kindergartenprinzen

Prinz George soll wohl ein liberaler Royal werden: Der Zweieinhalbjährige wird von Januar an einen Montessori-Kindergarten besuchen. Ein jetzt veröffentlichtes Foto lässt die Familie schon ziemlich locker erscheinen.

AFP/ Chris Jelf

Für den britischen Prinzen George beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Der knapp zweieinhalbjährige Sohn von Prinz William und seiner Frau Kate kommt im Januar in den Kindergarten. Noch vor Ende des kommenden Monats werde George den Westacre Montessori-Kindergarten im ostenglischen Norfolk besuchen, der in der Nähe des Familienanwesens Anmer Hall liegt. Das teilte der Kensington Palast mit.

"Wir freuen uns darauf, George in unserem Kindergarten willkommen zu heißen, wo er die gleiche besondere Erfahrung machen wird wie alle unsere Kinder", zitierte der Palast die Einrichtung. Die Montessori-Pädagogik verfolgt einen liberalen Ansatz, der Kinder zu Eigenständigkeit ermutigt.

Während die ältere Generation im britischen Königshaus keine Kindergärten besuchte, schickte Georges verstorbene Großmutter Diana ihren Sohn William auf einen exklusiven Kindergarten in der Nähe des Kensington-Palastes.

Ein inszenierter Schnappschuss?

Das Königshaus veröffentlichte anlässlich dieser Entscheidung auch ein neues Familienfoto des Jungen mit seinen Eltern und der im Mai geborenen Schwester Charlotte. Ein offenbar von Charlottes Fuß gerutschter Schuh und eine kleine rote Lok vor Williams Fuß lassen das Foto wie einen Schnappschuss erscheinen.

Mit der regelmäßigen Veröffentlichung solcher Familienfotos wollen William und Kate die Neugier der Öffentlichkeit stillen und zugleich ihre Kinder vor aufdringlichen Paparazzi schützen. Erst im August hatte der Kensington-Palast beklagt, dass Paparazzi den kleinen George belästigten.

Zuletzt hatte am Donnerstag ein rührendes Foto aus dem britischen Königshaus für Aufsehen gesorgt: Prinz Charles hatte sich bei der diesjährigen Weihnachtskarte wohl etwas von der Gelassenheit seines ältesten Sohns abgeschaut - und einen Schnappschuss von ihm und seiner Ehefrau Camilla als Weihnachtspost verschickt. Aufgenommen hatte das Bild ein Freund des Paares während des Sommerurlaubs in Schottland.

Fotostrecke

12  Bilder
Prinz Charles und Camilla: Fest der Liebe

mxw/AFP

insgesamt 8 Beiträge
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p.donhauser, 18.12.2015
1.
gottiiii ist das süsssss.
stefan_eksihtam 18.12.2015
2. Die Royales
und Ihresgleichen, der ganze Adel - ich versteh diese Schlagzeilen nicht. Solche Dinge sollten wie bei allen anderen Menschen auch privat bleiben. Außerdem sollte man allen ihre Titel und unverdienten Reichtum entziehen.
at.engel 18.12.2015
3.
Im Grunde ist es ja vollkommen egal, welchen Kindergarten er besucht, oder auch nicht ... über irgendwelche existenzielle Fragen, wie zum Beispiel, wo das Geld herkommt, braucht er sich sein ganzes Leben keine Fragen zu stellen... Bleibt dann eigentlich nur die Frage,warum sich SPON Online auf das Niveau der Yellow-Press (herab-) begibt. Denn mehr gibt diese "Information" nicht her...
didaskalos 18.12.2015
4. Systemübergreifend ....
Zitat von stefan_eksihtamund Ihresgleichen, der ganze Adel - ich versteh diese Schlagzeilen nicht. Solche Dinge sollten wie bei allen anderen Menschen auch privat bleiben. Außerdem sollte man allen ihre Titel und unverdienten Reichtum entziehen.
Ja, Sie mögen recht haben. Aber ich behaupte mal, selbst in der unroyalen, grauen, "gleichmacherischen" und so ... DDR hätten sich mehr Menschen für die Ehe von Ulbricht und/oder Honneckers Geliebte interessiert, als für die X-te "gelungene" dröge staatliche Planerfüllung ..... Aber leider gaben die DDR-Medien darüber nix her ....;-).
lathea 19.12.2015
5. Die Monarchie sollte man abschaffen.
An dieser Familie wäre dann nicht mehr und nicht weniger interessant, als an anderen Reichen und scheinbaren VIPs auch. Solange es interessiert oder solange die PR-Abteilung gute Kontakte zur Presse hat und diese durch Anzeigen unterstützt, wird darüber auch berichtet werden. Was wäre unser schnödes und langweiliges Leben im Überfluss ohne solcher Presse denn sonst noch wert? ;-)
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