Prinz Harry bei der Welt-Aids-Konferenz Junge Leute an die Macht

Prinz Harry fordert, Gespräche über HIV zu normalisieren - und, dass junge Menschen mehr in den Kampf gegen das Virus eingebunden werden.

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Zu seiner Hochzeit mit Herzogin Meghan wünschte er sich Spenden statt Geschenke - Prinz Harry ist für sein wohltätiges Engagement bekannt. Besonders am Herzen liegt dem 33-Jährigen der Kampf gegen Aids, für den sich bereits seine Mutter Diana engagierte.

Als Teil seines Einsatzes nimmt Harry nun an der Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam teil. Im Gespräch mit Jugendlichen machte er sich dafür stark, Gespräche über HIV zu normalisieren. "Das ist ein Virus, mit dem man heute leben kann", sagte der Prinz im Gespräch mit Vertretern von Hilfsorganisationen.

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Welt-Aids-Konferenz: "Normale" Gespräche über HIV

Er wünscht sich auch eine stärkere Beteiligung junger Leute am Kampf gegen Aids und HIV: "Wir müssen die Macht in die Hände der jüngeren Generationen legen." Von ihnen würden Lösungen und Engagement kommen.

Der 33-Jährige ist Mitbegründer der Hilfsorganisation Sentebale, die HIV-infizierte Kinder und Jugendliche in Lesotho und Botswana unterstützt. 2016 machte er gemeinsam mit Sängerin Rihanna auf Barbados einen HIV-Test.

Harry folgt mit seinem Einsatz dem Engagement seiner Mutter. Diana hatte sich bereits in den 1980er Jahren für Aids-Kranke eingesetzt und damit weltweit viel Aufsehen erregt. Harry wird auf der Konferenz am Dienstag an einer Debatte mit der britischen Poplegende Elton John teilnehmen.

bbr/dpa



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