Prinz William und der Alkoholschwindel Nicht lang schnacken...

Auf Pflichtterminen erleben die Royals ja so einiges: Prinz William musste jetzt bei einer Gedenkzeremonie "Jägerbombe" statt Rum trinken. Pest oder Cholera?

Hoch die Tassen: Prinz William trinkt die "Jägerbombe"
REUTERS

Hoch die Tassen: Prinz William trinkt die "Jägerbombe"


Anlässlich des Volkstrauertags in Großbritannien war Prinz William aufgerufen, Gefallene aus den Weltkriegen zu ehren. Am Sonntag traf sich der 36-Jährige in London mit Hinterbliebenen und Veteranen, um der verstorbenen Mitglieder der U-Boot-Flotte zu gedenken.

Die üblicherweise eher getragene Stimmung wurde dabei erheblich aufgehellt - vor allem, als es ans Trinken ging. Beim traditionellen Toast für die "nicht anwesenden Freunde" griff William beherzt nach seinem Flachmann - und wurde offenbar überrascht: "Ich habe Rum erwartet und dann eine Jägerbombe bekommen", stellte er erstaunt fest.

Eine Jägerbombe? Genau. Diese alkoholische Allzweckwaffe besteht aus hochprozentigem Jägermeister und einem großzügigen Schuss Energydrink - ein Party-Mix-Getränk, das in Übermaßen genossen verheerende Folgen haben kann. "Stellen Sie sich meine Überraschung vor", witzelte der Prinz, "das hat mir die Kehle verbrannt."

Nun verfügt Prinz William durch seine Zeit im Gardekavallerieregiment "Blues and Royals" und später der Luftwaffe im Umgang mit Alkohol mutmaßlich über soviel Erfahrung, dass er den Vorfall wohl ohne Folgeschäden überlebt hat. Der Zweite in der britischen Thronfolge studierte an der Militärakademie Sandhurst und diente bis Juli 2017 als Pilot der Royal Airforce. Er hat den Rang eines Lieutenant Commander und den Ehrentitel eines Commodore-in-Chief der U-Boot-Flotte.

Eine Auseinandersetzung mit der Geschichte des Königreiches kam denn auch nicht zu kurz. Der Prinz traf in Middle Temple Hall ehemalige und aktive U-Boot-Fahrer - unter ihnen den 97-jährigen Jim Booth, einen D-Day-Veteranen, der laut einem Bericht der Boulevardzeitung "Sun" erst vor Kurzem in seinem Haus überfallen wurde. Der Militärkaplan Paul Jupp mahnte: "Einige von uns werden sich an die U-Boote erinnern, die verloren gingen, und die Menschen, die auf ihnen gedient haben. Lassen Sie uns alle aus ihrer Geschichte lernen und sie mitnehmen in die Zukunft."

Im Video: Prinz William und Kate in Hamburg (SPIEGEL TV von 2017)

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