William und Kate Fünf Jahre voller Hochzeitsreisen

Bogenschießen im Himalaya, Schneegestöber in Frankreich, Shakehands in Australien: Seit fünf Jahren touren Kate und William als Ehepaar um die Welt. Die besten Reisebilder.

AFP

Es ist schon ein denkwürdiges Jahr für die britische Monarchie: Während das Land über Flüchtlinge, Premier David Cameron und den drohenden EU-Austritt diskutiert, gibt es für die Royals mal wieder etwas zu feiern: William und Kate, das junge Vorzeigepaar des Empires, begeht seinen fünften Hochzeitstag.

Auf eine große Sause verzichteten William und Kate aber offenbar. Eine Feier im kleinen Kreis habe es wohl gegeben, ganz sicher mit den Kindern George und Charlotte, mutmaßten britische Medien. Der Kensington Palast äußerte sich mal wieder zugeknöpft: "Das Paar verbringt den Tag gemeinsam privat."

Video: Kate und Harry auf Indien-Besuch

Den Briten ist die Hochzeit am 29. April 2011 in bester Erinnerung - vor allem der Kuss auf dem Balkon des Buckingham Palast. Seither sind William und Kate ständig auf Achse. Mal in Asien oder Amerika, mal zu zweit oder mit Kindern - als wäre die fünfjährige Ehe eine Aneinanderreihung von Hochzeitsreisen.

Erst kürzlich machte das Paar mit einer Indienreise Schlagzeilen. Kaum zurück, empfing es US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle zum Dinner im Kensington Palast. Die Reiserei ist vermutlich eine gute Vorbereitung auf die Zeit als Königspaar, wie sich anhand der Karriere der 90-jährigen Queen sehen lässt:

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mxw/dpa

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biercing 29.04.2016
1. Nasal
Ein junges, durchschnittliches englisches Ehepaar mit 2 kleinen Kindern bereist die Welt. Es wird gesponsort von einem System, welches sich als besonderen Luxus ein Subsystem namens Monarchie leistet. Auf fernen Inseln macht es nasereibend Werbung für den pfundigen Mäzen. Boulevard, Feuilleton und Paparazzi verdienen sich goldene Nasen. Oh Britannia, es gab bedeutendere Figuren in Deiner Historie als es die Windsors je sein werden...Lasst diese jungen Leute leben und die Monarchie sterben!
medici1450 30.04.2016
2. Monarchie hin, Monarchie her
als PR- und Marketingmaschine ist sie einfach unschlagbar. George Bernhard Shaw hat mal gesagt, daß es irgendwann nur noch fünf Könige auf der Welt geben wird. Die vier im Kartenspiel und den von England. Ich glaube, er hat Recht.
mulli3105 30.04.2016
3. Wie schaffen die beiden
das bloß? Schwierigste Reisen unter extremen Strapazen und Entbehrungen. Indien...dieser Mut! Und dann viell. noch eine Autobahn eröffnen. Wahnsinn. Gegen diese Royals verblasst die 40-Std Woche des gemeinen brit. steelworkers zur Bedeutungslosigkeit. Grandma Queen könnte nun wirklich mal das große Ritterkreuz mit Brillianten rausrücken. Oder zumind. das Mutterkreuz für die tapfere Ehefrau. Es dürfte wahrlich kein härteres System geben als das Stahlbad Monarchie in England. Ich ziehe den Hut...
frankfurtbeat 30.04.2016
4. echt super ...
echt super was so junge Menschen an Strapazen auf sich nehmen ... dabei haben sie nicht einmal so richtig arbeiten müssen um das Geld für den langen Urlaub abzusparen. Weshalb gibt es diese Royals eigentlich noch? Während ein Großteil der englischen Bevölkerrung dahin darbt nutzt diese Gattung unverfroren Steuergelder für Luxusreisen. Wer braucht die wirklich?
vaclav.havel 01.05.2016
5.
Zitat von frankfurtbeatecht super was so junge Menschen an Strapazen auf sich nehmen ... dabei haben sie nicht einmal so richtig arbeiten müssen um das Geld für den langen Urlaub abzusparen. Weshalb gibt es diese Royals eigentlich noch? Während ein Großteil der englischen Bevölkerrung dahin darbt nutzt diese Gattung unverfroren Steuergelder für Luxusreisen. Wer braucht die wirklich?
Solange es so viel Bedürfnis nach solchen Boulevard-Geschichten gibt, solange wird auch dafür bezahlt. Aber sicher nicht vom britischen Steuerzahler. Medienzirkus läuft mit anderen Finanzierungsmodellen.
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