Hamburg - Prinz William und seine Ehefrau Kate werfen dem Magazin "Closer" einen "Eingriff in ihr Privatleben" vor. Sie reichten einen Eilantrag bei einem Gericht in Nanterre bei Paris ein, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die beiden wehren sich damit gegen die Veröffentlichung von Fotos, die die Duchess of Cambridge oben ohne zeigen.
Die Zeitschrift wirbt damit sogar auf der Titelseite. Die Bilder sind ganz offensichtlich Paparazzi-Aufnahmen, die laut "Closer" während eines privaten Aufenthalts des Paares in der französischen Region Luberon entstanden. Die Fotos wurden laut BBC gemacht, als das Paar sich in der vergangenen Woche im Landhaus von Lord Linley, einem Neffen der Queen, aufhielt.
Die Bilder wurden offensichtlich aus großer Distanz geschossen, teils sind sie unscharf - aber das royale Paar ist zu erkennen. Ausgebreitet auf den ersten fünf Seiten des Hefts sind mehrere Aufnahmen der beiden beim Sonnenbaden auf der Terrasse des Hauses, ein Foto zeigt das Feriendomizil und auf mehreren Bildern ist die Herzogin von Cambridge oben ohne zu sehen. Angaben zum Fotografen gibt es nicht, nur den Hinweis "Alle Reproduktionen sind verboten, unter Vorbehalt rechtlicher Verfolgung".
Das Königshaus hatte laut BBC die Echtheit der Aufnahmen bestätigt. Offizielle sagten demnach, das Paar hätte kaum an einem noch abgelegeneren Ort Urlaub machen können und könne nicht glauben, dass jemand solche Fotos mache und veröffentliche.
Laut BBC lehnten britische Zeitungen, die die Bilder angeboten bekommen haben, ab. Britische Medien haben sich in Bezug auf royale Scoops eine gewisse Zurückhaltung auferlegt. So druckte allein die "Sun" die Bilder des nackten Prinzen Harry ab.
jjc/AFP/dpa
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