Klatsch und Knatsch Kleine Prinzessin schon zu Haus

Die Schweden haben eine neue Prinzessin, Pink schimpft auf die sozialen Medien - und im Tattoo von Schauspielerin Emma Watson steckt ein Schreibfehler. Die Promimeldungen der Woche.

Christopher ONeill/ The Royal Court

Das jüngste Fotomodell der Woche ist wohl...

... die neugeborene Tochter der schwedischen Prinzessin Madeleine. Sie ist noch nicht einmal einen Tag alt, und das schwedische Königshaus veröffentlichte schon ein Foto von dem kleinen Mädchen. Fotograf war der stolze Papa Christopher O'Neill, der auch bei der Geburt dabei war. Schon wenige Stunden nach der Geburt konnten Mutter und Kind das Krankenhaus verlassen.

Das Baby steht auf Platz zehn in der Thronfolge des Königshauses und ist damit gerade noch unter den Top Ten. Der Name des dritten Kindes von Madeleine und Christopher O'Neill ist noch nicht bekannt, wohl aber andere Eckdaten: Das Mädchen ist 50 Zentimeter lang und 3465 Gramm schwer. Bereits 2014 kamen seine Geschwister Leonore und 2015 Nicolas auf die Welt.

Den Zuspruch der Woche...

... bekam Schülerin Sophia. Prinz Harrys Verlobte Meghan Markle sagte ihr bei einem Besuch in Birmingham, sie könne erreichen, was immer sie wolle. Und wie Markle will auch die Zehnjährige Schauspielerin werden. "Sie würde mich gern im Fernsehen sehen", freute sich das Mädchen.

Die Social-Media-Kritik der Woche...

... äußerte Pink. Die Sängerin findet soziale Medien realitätsfern - und gefährlich. Am liebsten würde sie den Leuten die Smartphones aus den Händen reißen. "Social Media führt dazu, dass jeder denkt, der andere hätte ein viel cooleres Leben." Dem sei natürlich nicht so. "Nein! Instagram ist nicht das echte Leben", so die 38-Jährige.

Pink, die mit bürgerlichem Namen Alecia Beth Moore heißt, hat sich bereits überlegt, zu drastischen Maßnahmen zu greifen: "Ich wollte schon einen Account starten, auf dem ich nur die miesen Sachen zeige: Wie ich beim Aufwachen wirklich aussehe oder Videos, auf denen ich mich mit jemandem streite."

Die Selbstkritik der Woche...

... kam von Kylie Minogue. Die Sängerin ist seit einem Jahr Single: "Nicht wenige Leute behaupten, ich sei eine ziemliche Versagerin auf dem Gebiet", sagte sie nun - "was stimmen mag". Sie sei noch immer auf der Suche nach dem richtigen Mann.

"Vielleicht werde ich nie den Einen finden", sagte die 49-Jährige. Die Gründe sucht sie vor allem bei sich selbst. "So richtig verliebt zu sein, ist das Beste, das Schwierige kommt danach - eine noch tiefere Liebe aufzubauen", sagte Minogue. Damit spielt sie womöglich auf die Trennung von ihrem Verlobten Joshua Sasse im Februar 2017 an, mit dem sie zuvor drei Jahre lang liiert war.

Der Lapsus der Woche...

... unterlief Emma Watson. Bei den Oscars zeigte sie sich erstmals mit einem neuen Tattoo. Es hat eine politische Botschaft - und einen Rechtschreibfehler. Die Schauspielerin kommentierte es mit Humor. Bei Twitter veröffentlichte sie ein Stellengesuch: "Fake-Tattoo-Korrekturleser gesucht. Erfahrung mit Apostrophen zwingend erforderlich."

"Times Up" steht auf ihrem rechten Arm. Damit spielt die 27-Jährige auf die Initiative an, die Hollywoodstars gegründet hatten, um Sexismus zu bekämpfen. Watson unterstützt die Aktion, das sollte auch ihr Tattoo zeigen. Doch aufmerksamen Beobachtern entging nicht, dass Watsons Schriftzug etwas fehlte: ein Apostroph. "Time's Up" müsste es richtig heißen.

Die Liebeserklärung der Woche...

... lieferte Charlize Theron. Gut, es war keine wirkliche Liebeserklärung. Aber sie dankte ihrer Mutter herzlich dafür, dass diese ihr Marihuana zum Einschlafen besorgt hatte. Sie und ihre Mutter litten unter Schlafproblemen, erzählte die Schauspielerin. Nachdem sie Marihuana als mögliche Lösung erwähnt habe, sei ihre Mutter zu einem Laden gegangen und habe ihr eine Portion auf den Küchentisch gelegt, so Theron.

Im US-Bundesstaat Kalifornien ist der Verkauf von Marihuana seit Jahresbeginn legal - auch ohne medizinisch begründeten Bedarf. Als "Dealerin" werde sie ihre Mutter nicht hergeben, sagte Theron. "Ihr kriegt sie nicht, sie gehört nur mir."

Die "tief verbundenen, liebenden Freunde" der Woche...

... sind US-Musiker Usher und seine Frau Grace Miguel. Die haben sich nämlich nach langer Beziehung und etwa zwei Jahren Ehe getrennt. Leider ist es eher selten so, dass Menschen nach Trennungen Freunde bleiben können - und gerade im Falle von Promi-Scheidungen sind solche Formulierungen meist nur floskelhafte PR. Wünschen wir Usher, dass es in diesem Fall anders ist.

wit/apr

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