Klatsch und Knatsch Was Michael J. Fox im Schilde führt

Mit 57 lässt sich Michael J. Fox sein erstes Tattoo stechen, und Gwyneth Paltrow verbringt Flitterwochen mit dem Ex. Außerdem sorgen Schwangere und Babys für viel Gesprächsstoff. Die Promimeldungen der Woche.

AP

Das Schild der Woche...

… trägt Michael J. Fox nun unter der Haut. Im Alter von 57 Jahren hat sich der Schauspieler sein erstes Tattoo stechen lassen - in Form einer Schildkröte. Stolz veröffentlicht er ein Foto des Hautschmucks auf Instagram, die rechte Flosse des Tieres ist verletzt. "Erstes Tattoo, Meeresschildkröte, lange Geschichte", schrieb er dazu. Mehr nicht.

Eine Antwort, was es mit der Tätowierung auf sich haben könnte, verriet das Tattoo-Studio dem Branchenmagazin "Inked". Der Tattoo-Künstler BangBang sagte dem Magazin, Fox habe sich für die Meeresschildkröte wegen einer Begegnung beim Schwimmen entschieden. Dort habe der ein Tier mit einem fehlenden Stück in der Flosse entdeckt.

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"Eine halbe Stunde ließ die Schildkröte ihn mit sich schwimmen", sagte Bang "Inked". Anschließend habe der eine transzendierende Entscheidung getroffen. Ob es stimmt? Der von seiner Parkinson-Krankheit inzwischen gezeichnete "Zurück in die Zukunft"-Star trägt ein Abbild der Schildkröte nun jedenfalls immer mit sich herum.

Die Schwangere der Woche...

… ist Jessica Simpson. Die US-Sängerin erwartet ihr drittes Kind und ihre Füße sind offenbar stark angeschwollen. Deshalb setzte die 38-Jährige einen Hilferuf an ihre Fans ab. "Irgendwelche Heilmittel?! Hilfe!!!!", schrieb sie zum Bild eines geschwollenen Fußes. Die Fans gaben Hilfestellungen wie "Kompressionsstrümpfe helfen" oder "Füße hoch!".

Mit Schwangerschaften an sich dürfte sich Simpson dagegen inzwischen etwas auskennen. Seit 2014 ist sie in zweiter Ehe mit dem ehemaligen American-Football-Spieler Eric Johnson verheiratet. Zusammen haben sie zwei Kinder, die sechsjährige Tochter Maxwell Drew und den fünfjährigen Sohn Ace Knut.

Die Promibabys der Woche...

… haben Eltern, wie sie kaum unterschiedlicher sei könnten. Da sind zum einen "Smallville"-Schauspieler Tom Welling und seine Verlobte, die Schauspielerin Jessica Rose Lee. Die 31-Jährige gab die Geburt des gemeinsamen Sohnes mit den Worten "3,85 Kilogramm pure Liebe!" bekannt.

Zum anderen ist da Schwesta Ewa, ihres Zeichens Skandalrapperin und im Juni 2018 zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Die 34-Jährige hat nun eine Tochter zur Welt gebracht. "Das schönste auf der Welt ist umsonst und doch unbezahlbar", schrieb sie dazu. Über den Vater der kleinen Aaliyah Jeyla ist nichts bekannt.

Die Babygeschenke der Woche...

… hat Topmodel Eva Padberg benachteiligten Kindern in der Welt gemacht. Die schwangere 38-Jährige wünscht sich in einer Aktion des Kinderhilfswerks Unicef Spenden für andere, bedürftigere Kinder - statt Geschenke für das eigene Kind. "Als werdende Mutter wünsche ich mir nichts mehr, als dass mein Kind sicher, behütet und glücklich aufwächst", sagte sie zur Aktion. "Doch ich würde mir auch wünschen, dass dies allen Kindern auf der Welt vergönnt wäre."

Die Mütter der Woche...

… sind Diane Kruger und Keira Knightley. Die deutsch-amerikanische Schauspielerin Kruger hat in einem emotionalen Appell mehr Privatsphäre für ihre 2018 geborene Tochter gefordert. Zuvor war ein Papparazzi-Foto aufgetaucht, die ein "verletzliches und unschuldiges Baby" zeigen.

Die 42-Jährige schrieb, sie könne zwar verstehen, dass Menschen Interesse an ihrem Kind haben. Gleichzeitig wünsche sie sich für ihre Tochter aber nichts mehr als "ein Leben in Sicherheit und Privatsphäre". Kruger bat um Unterstützung - auch im Namen ihres 50-jährigen Mannes Norman Reedus.

Die 33-jährige britische Schauspielerin Keira Knightley wiederum hat öffentlich gemacht, mit ihrer Mutterrolle manchmal auch zu hadern. "Ich denke nicht, dass wir Frauen genug Anerkennung für den physischen und emotionalen Marathon geben, den sie durchmachen, wenn sie Mutter werden", sagte sie in einem Interview mit der Zeitschrift "Balance".

Die Herausforderungen des Lebens mit Kind seien manchmal "verdammt schwierig". Sie liebe ihre Tochter, doch sie müsse auch zugeben, dass "der Schlafentzug, die hormonellen Veränderungen und die Veränderung der Beziehung zu meinem Partner mir das Gefühl geben, zu versagen".

Von der Versöhnung der Woche...

… berichtete Hollywoodstar Gwyneth Paltrow. Die US-Schauspielerin nahm nach ihrer Hochzeit gleich eine ganze Reisegruppe mit auf die Malediven. Bei den Flitterwochen mit dabei: Ihr Ex-Mann und Coldplay-Sänger Chris Martin. Ebenfalls mit von der Partie waren der 46-Jährigen zufolge natürlich ihr neuer Mann Brad Falchuk und dessen Kinder sowie ihre eigenen Kinder und enge Freunde.

Die Scheidung sei sehr schmerzhaft gewesen, sagte Paltrow in der US-Talkshow "Live with Kelly and Ryan". Doch Martin und sie hätten versucht, die Trennung für ihre Kinder so wenig belastend wie möglich zu gestalten. Die Konsequenz: "Große Familienflitterwochen".

Die Enttäuschung der Woche ...

… verursachte Kendall Jenner. Ein Video des Models wurde in den sozialen Netzwerken groß angekündigt. Ihre Mutter Kris Jenner etwa schrieb auf Twitter: "Ich bin so stolz auf meinen Schatz Kendall Jenner, weil sie sich so mutig und verwundbar zeigt". Die Fans fragten sich, was die 22-Jährige wohl zu sagen hatte. Jenner veröffentlichte schließlich die Nachricht, die ein Herz zeigte - und ein Video. Darin spricht sie über die Golden Globes vom vergangenen Jahr. Die Veranstaltung habe sie geprägt, weil viele Leute über ihre schlechte Haut geschrieben hätten. Jenner leidet an Akne.

Am Ende des Videos sagt sie, dass ihr vor allem eine Sache gegen geholfen habe: die Produkte von Proactiv. "Ich dachte, es wäre etwas Großes", schrieb eine Twitternutzerin. "Nun stellt sich heraus, es ist nur eine lausige Werbung."

Die Party der Woche ...

…... stieg in Los Angeles. Dort wurden zum 76. Mal die Golden Globes verliehen. Die Auszeichnung für das beste Drama ging in diesem Jahr an den Film "Bohemian Rhapsody" über Queen-Frontmann Freddie Mercury. Insgesamt gewann das Werk von Bryan Singer zwei Trophäen: Hauptdarsteller Rami Malek holte auch die Auszeichnung als bester Schauspieler in einem Filmdrama.

Ansonsten wurde unter anderem noch Jeff Bridges für sein Lebenswerk geehrt. Die deutschen Nominierten gingen dagegen leer aus.

jpz/apr

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