"Forbes"-Liste Diddy macht die meiste Kohle

US-Rapper Diddy ist der bestbezahlte Promi der Welt. Er steht ganz oben auf der aktuellen Liste des "Forbes"-Magazins, noch vor Popstar Beyoncé und "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling.

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Diddy, ehemals Puff Daddy, hat es mit Rap und seinem Kleidungslabel "Sean John" an die Spitze der jährlich vom Wirtschaftsmagazin "Forbes" veröffentlichen Liste der bestbezahlten Prominenten geschafft.

Laut Forbes verdiente Sean "Diddy" Combs im vergangenen Jahr rund 130 Millionen Dollar - umgerechnet etwa 116 Millionen Euro. Beyoncé kommt auf 105 Millionen Dollar, J.K. Rowling auf 95 Millionen Dollar. Die Schöpferin von Harry Potter ist damit die bestbezahlte Prominente, die nicht in der Musikbranche ihr Geld verdient. Das US-Magazin "Forbes" veröffentlicht fortlaufend Listen der bestbezahlten Prominenten. Das Magazin zählt auch Einnahmen aus Werbung und Merchandising in die Bewertung der Verdienste auf. Die Liste basiert auf Recherchen der Redakteure und Schätzungen und gilt als zuverlässig

Deutlich abgerutscht hingegen ist US-Sängerin Taylor Swift: War sie 2016 noch mit 170 Millionen Dollar Einnahmen auf dem ersten Platz der "Forbes"-Liste gelandet, musste sie nun mit 44 Millionen Dollar einen Einbruch von circa 74 Prozent hinnehmen.

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Für Diddy hingegen war es finanziell ein sehr erfolgreiches Jahr. Der 47-Jährige wurde in den 90er Jahren zum Rapstar. Mit Hits wie "Bad Boy For Life" katapultierte er sich in den Charts regelmäßig an die Spitze. Laut "Forbes" steht Diddy kurz davor, in den Club der Milliardäre aufzusteigen. Sein Vermögen wird auf 820 Millionen Dollar geschätzt.

Inzwischen scheffelt er sein Geld aber kaum noch mit Musik. An der Spitze der "Forbes"-Liste landete Diddy vor allem, weil er den Großteil seiner Anteile an seinem Klamottenlabel für geschätzte 70 Millionen Dollar an "Global Brands Group" verkaufte. Damit hält Combs noch 20 Prozent seiner Marke, die inzwischen weltweit Umsätze von einer halben Milliarde Dollar erzielt.

Gelohnt haben dürfte sich aber auch die "Bad Boy Family Reunion"-Tour im vergangenen Jahr. Alle 25 Konzerte der Tour, auf der auch Jay Z und Usher auftraten, waren nach nur sieben Minuten ausverkauft.

asz/dpa



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