Gewonnene Verleumdungsklage Rebel Wilson fordert Millionen-Entschädigung

Zeitschriften des Verlags Bauer Media haben in Berichten über Rebel Wilson die Unwahrheit geschrieben. Das entschied ein australisches Gericht. Jetzt fordert die Schauspielerin eine Entschädigung in Millionenhöhe.

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Nach ihrem Sieg im Rechtsstreit mit dem deutschen Medienkonzern Bauer verlangt Hollywood-Schauspielerin Rebel Wilson jetzt eine millionenschwere Entschädigung. Sie hatte sich vor Gericht erfolgreich gegen Lügenvorwürfe zur Wehr gesetzt.

Die Entschädigung soll ein Ausgleich für Rollen in Hollywood-Produktionen sein, die der Schauspielerin nach Bekanntwerden der Vorwürfe entgangen seien. Die Anwälte der Schauspielerin ("Pitch Perfect", "Brautalarm") forderten umgerechnet 4,4 Millionen Euro. Die Summe sei "extrem konservativ", teilten Wilsons Rechtsvertreter mit.

Bei den Anschuldigungen ging es um eine Serie von Artikeln, die 2015 in australischen Zeitschriften der Bauer Media Group wie "Women's Weekly" und "OK" erschienen waren. Darin wurde Wilson unterstellt, unter anderem über ihren Namen und ihr Alter gelogen zu haben.

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Verleumdungsklage: Rebel Wilson fordert Millionen-Entschädigung

Vergangene Woche entschied ein Gericht in Melbourne, dass der Schauspielerin wegen der Vorwürfe eine Entschädigung zustehe. Der Bauer-Konzern hatte am vergangenen Donnerstag angekündigt, weitere juristische Optionen im Rechtsstreit mit Wilson zu prüfen.

brt/dpa



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