Streit über Rufschädigung Rebel Wilson muss fast drei Millionen Euro zurückzahlen

Rebel Wilson, eine notorische Lügnerin? Weil Zeitschriften diesen Eindruck verbreiteten, sollte der Verlag eine Entschädigung in Rekordhöhe zahlen. Nun hat ein Gericht diese Entscheidung korrigiert.

AP

Es sah gut aus für Rebel Wilson, sehr gut. Vor einigen Monaten entschied ein australisches Gericht, dass der Schauspielerin im Streit mit Bauer Media Schadensersatz wegen Rufschädigung zustehe - in Höhe von fast drei Millionen Euro.

Der Verlag ging jedoch in Berufung - und hat sich nun doch noch mit seiner Sicht der Dinge durchgesetzt: Wilson muss umgerechnet 2,6 Millionen Euro an den deutschen Verlag zurückzahlen. Das ordnete ein Gericht in Melbourne am an.

Die Schauspielerin, bekannt aus Filmen wie "Pitch Perfect" und "Brautalarm", war wegen Berichten in australischen Bauer-Zeitschriften wie "OK" und "Women's Weekly" vor Gericht gezogen, in denen es hieß, Wilson habe bei ihrem Alter und ihrer Herkunft geschummelt. Wilson gab an, ihr seien durch die Anschuldigungen Rollen entgangen.

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Verleumdungsklage: Bauer vs. Wilson

Ein Berufungsgericht hat die Entschädigungssumme auf umgerechnet etwa 380.000 Euro reduziert, die Differenz zwischen den beiden Beträgen muss Wilson jetzt samt Zinsen zurückzahlen. Sie war bei der jüngsten Verhandlung nicht anwesend. Sie hatte zuvor getwittert, ihr sei es bei dem Prozess nie um Geld gegangen, die Entschädigungssumme wolle sie spenden.

mxw/dpa



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