Klatsch und Knatsch Verliebt, entliebt, verkleidet

Turbulente Liebesleben, weniger turbulente Trennungen und ein Grapschprozess: die Promi-News der Woche.

DPA

Sophia Thomalla ist vor allem für ihr turbulentes Liebesleben bekannt. Dabei ist es der 27-Jährigen egal, was andere Menschen über ihre Sprunghaftigkeit denken. "Ich bin immer in irgendwen verliebt. Das gehört zu meinem Lebensgefühl", sagte Thomalla der Zeitschrift "Stern". Sie mache in Liebesdingen einfach das, was sie für richtig halte. "Sich von jemandem zu trennen oder doch nicht zu trennen, mit jemandem nach der Trennung wieder zusammenzukommen oder sich in jemanden zu verlieben - das ist doch kein Skandal, sondern einfach nur das Leben!"


Skandalös mag dafür mancher das ein oder andere Outfit von Rihanna finden. Elegant auf die Gala, knallbunt zum Karneval, seriös beim Staatschef: Die Sängerin belegt in diesen Tagen mal wieder, wie wandlungsfähig sie ist - und wie groß ihr Selbstbewusstsein.

Wer immer noch nicht von ihrer stilistischen Vielfalt überzeugt ist, sollte sich die jüngsten Fotos von Rihanna ansehen: In ihrer Heimat Barbados erschien sie beim jährlich stattfindenden Crop Over Festival in einem knallbunten Kostüm. Dabei zeigte sie nicht nur viel Haut - sondern erstmals auch ihre seit Neuestem türkisfarbenen Haare in der Öffentlichkeit.

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Aus sehr viel ernsteren Gründen steht Taylor Swift in dieser Woche im Rampenlicht: War es eine unachtsame Berührung oder gezieltes, dreistes Begrapschen? Am Dienstag begann vor einem Bundesgericht in Denver, Colorado, der Prozess gegen den Radio-DJ David Mueller.

Die zehnfache Grammy-Gewinnerin Swift wirft dem 55-Jährigen vor, sie im Juni 2013 während einer Fotoaufnahme vor einem Konzert in Denver unsittlich berührt zu haben. Mueller habe ihr unter den Rock und an den Po gefasst, so die Sängerin. Der Beschuldigte hingegen behauptet, er habe lediglich "den Brustkorb, eine Rippe oder Rippen" berührt - mit einer zur Faust geschlossenen Hand. "Das war nicht aus Versehen, das war vollkommen absichtlich, ich war mir in meinem ganzen Leben einer Sache noch nie so sicher", hatte Swift gesagt.


Für Chris Pratt läuft es derzeit vor allem beruflich. Wenn der Hollywood-Star nicht gerade für Blockbuster wie "Die glorreichen Sieben" oder "Guardians of the Galaxy" vor der Kamera steht, reist er um die Welt und bewirbt einen seiner neuesten Filme. Der Erfolg in dieser Glitzerwelt passt nur leider so gar nicht zu Pratts privatem Unglück.

Denn nach acht Jahren Ehe hat der 38-Jährige nun die Trennung von Anna Faris bekanntgegeben. "Wir haben uns lange Zeit sehr bemüht und sind wirklich enttäuscht", schrieben beide in einem gemeinsamen Statement auf Facebook und Instagram. "Wir empfinden noch immer Liebe füreinander, werden unsere gemeinsame Zeit immer wertschätzen und haben weiter den tiefsten Respekt für den jeweils anderen."


Und mit Trennungen geht es weiter: Erst im April hatte die Schauspielerin Amber Heard ihre Beziehung mit dem Milliardär Elon Musk öffentlich gemacht. Kein halbes Jahr später gab sie jetzt die Trennung bekannt - per Instagram-Eintrag.

Obwohl sie und Musk ihre Beziehung beendet hätten, hegten sie weiter Zuneigung füreinander und blieben eng verbunden, schrieb die 31-Jährige. Sie durchlebe gerade schwierige Zeiten.

Im vergangenen Jahr hatte Heard die Scheidung von Schauspielkollege Johnny Depp eingereicht. Nach einem Rosenkrieg wurde die Ehe im Januar geschieden.

Musk gründete und investierte in mehrere erfolgreiche Unternehmen, etwa in das Elektroauto-Start-up Tesla. Er hat fünf Kinder aus seiner Ehe mit der Schriftstellerin Justine Wilson. Anschließend war Musk zweimal mit der britischen Schauspielerin Talulah Riley verheiratet.


Während bei den einen die Liebe erloschen ist, brennt sie bei anderen anscheinend mehr als je zuvor: Jennifer Lawrence ist in der neuen Ausgabe der US-Zeitschrift "Vogue" kaum zu bremsen, als es um ihren Freund geht. Im Interview mit dem Magazin bezeichnete sie den Regisseur Darren Aronofsky ("Black Swan") als brillanten Filmemacher, für den sie gleich nach dem ersten Treffen eine besondere Energie verspürt habe.

Ihre Romanze habe im vorigen Herbst nach dem Ende der Dreharbeiten für den gemeinsamen Film "Mother!" begonnen, sagte Lawrence. "Ich habe Beziehungen gehabt, in denen ich verwirrt war", so die 26-Jährige. "Mit ihm fühle ich mich nie durcheinander."

Und das, obwohl Lawrence Leute wie ihn eigentlich gar nicht ausstehen kann. "Normalerweise mag ich keine Harvard-Absolventen", sagte die Schauspielerin. Sie müssten alle zwei Minuten erwähnen, dass sie an der Harvard University studiert hätten. "Er ist nicht so."

Seit den "Die Tribute von Panem"-Filmen gehört Lawrence zu einem der momentan bekanntesten Hollywoodstars. 2012 bekam sie den Oscar als beste Hauptdarstellerin für "Silver Linings Playbook".

Aronofsky erlangte vor allem als Regisseur von "Requiem for a Dream" und "Black Swan" Bekanntheit.

wit/ege



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