Hamburg - Es wurde viel spekuliert in den vergangenen Wochen, doch so ganz wollte man es nicht glauben: Zwar waren Rihanna und Chris Brown häufig zusammen gesehen worden, sie besuchten gemeinsam Basketballspiele, arbeiteten an Musikprojekten. Aber konnte das sein? Ein Liebescomeback, nachdem 2009 Fotos der malträtierten Rihanna die Runde gemacht hatten? US-Medien hatten zuletzt vermutet, dass die 24-Jährige die Neuauflage der Beziehung aus Sorge vor negativen Reaktionen ihrer Fans nicht öffentlich machen wollte.
"Jetzt habe ich entschieden, dass es wichtiger ist, dass ich glücklich bin", sagte die Sängerin nun im Interview mit dem "Rolling Stone". Keine Meinung von irgendjemandem solle ihr Glück verhindern. "Auch wenn es ein Fehler ist, dann ist es mein Fehler." Sie könne mit der Kritik umgehen.
Inzwischen soll sich in der Beziehung einiges geändert haben. "Wir wertschätzen einander. Wir wissen genau, was wir jetzt haben, und das wollen wir nicht verlieren", sagte Rihanna. "Es ist nicht mehr so wie damals. Wir haben nicht mehr solche Streits." Im Jahr 2009 hatte Brown Rihanna im Streit angegriffen und verletzt. Er wurde dafür zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt.
Sie sei "sehr sicher", dass der 23-Jährige sich zum Besseren gewandelt habe, sagte Rihanna. Brown habe einen Fehler gemacht und dafür bezahlt. Sollte er sich ihr gegenüber ansatzweise noch einmal gewalttätig verhalten, werde sie sich trennen. "Er kann nicht noch mal ausrasten, den Luxus hat er nicht mehr", heißt es in dem Interview. "Ich weiß, dass ihn seine Tat anekelt. Sonst wäre ich nicht so weit gegangen."
Die Sängerin hat dem Magazin nicht nur ein Interview gegeben, sie ist auch auf dem Cover zu sehen. Angekündigt ist die Geschichte mit den Worten: "Rihanna - Crazy in Love".
Das Interview kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Brown gerade von anderer Seite Ärger droht: Er soll in eine Schlägerei mit seinem Musikerkollege Frank Ocean verwickelt sein. Brown selbst ist sich keiner Schuld bewusst, bei Instagram postete er vor kurzem ein Bild von Jesus am Kreuz - es zeige, wie er sich gerade fühle.
aar/dpa
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Panorama | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Leute | RSS |
| alles zum Thema Chris Brown | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH