"Mr. Bean"-Darsteller Rowan Atkinson "Ich hasse es, vor der Kamera zu stehen"

Seine Fans feiern ihn für seine Filme, er selbst ist von seiner Arbeit nicht überzeugt. Schauspieler Rowan Atkinson findet seinen Job stressig - und verachtet jene Figur, die ihn weltberühmt machte.

AFP

Er steht seit mehr als 40 Jahren vor der Kamera, doch die Dreharbeiten zu seinen Filmen machen Rowan Atkinson nur wenig Spaß. "Ich hasse das Filmemachen! Ich hasse es, vor der Kamera zu stehen. Ich finde es ungeheuer stressig", sagte der Schauspieler dem "Playboy". Ihm gefalle es besser, Filme zu entwickeln und später zu schneiden.

Auch von seinen eigenen Filmen ist er nach eigenen Angaben nicht sonderlich überzeugt. Er vermeide es, sich diese anzuschauen. "Ich bin generell kein Fan meiner eigenen Arbeit", sagte der Brite erst kürzlich.

Genauso wenig wie seine Filme kann er seine weltberühmte Figur Mr. Bean leiden. "Bei Licht betrachtet, ist Mr. Bean doch ein furchtbar egoistischer und selbstgerechter Bastard. Ein verzogenes Kind, eingesperrt im Körper eines Erwachsenen", sagte der britische Komiker in dem Interview.

Der 63-Jährige ist ab dem 18. Oktober in der Spionage-Komödie "Johnny English - Man lebt nur drei Mal" im Kino zu sehen.

sen/dpa/AFP



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