London: William und Kate zeigen ihren kleinen Prinzen

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So sieht das Royal Baby aus: Herzogin Catherine, Prinz William und ihr neugeborener Sohn haben das Krankenhaus in London verlassen. Das Paar gestattete der Öffentlichkeit einen ersten kurzen Blick auf den kleinen Prinzen.

London - Strahlende Eltern: Um 19.13 Uhr (Ortszeit) treten Kate und William mit ihrem Baby vor die Tür des St. Mary's Krankenhaus und präsentieren ihren Sohn zum ersten Mal der Weltöffentlichkeit. Das Kind haben sie in eine Decke gewickelt, nur der Kopf ist zu sehen. Nach wenigen Momenten übergibt Kate das Neugeborene an William. Sie fühle sich sehr emotional, sagt Kate zu den wartenden Journalisten. "Er hat ihr Aussehen, zum Glück", scherzt William. "Er hat kräftige Lungen, das ist sicher." Als ihn ein Reporter auf die Haare des Babys anspricht, witzelt William: "Er hat mehr als ich, zum Glück." Er werde seinen Sohn später daran erinnern, dass er sich so viel Zeit dabei gelassen hat, auf die Welt zu kommen. Auf die Frage, wie das Kind nun heißen solle, sagt der Vater: "Abwarten."

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Großbritannien: So sieht das Royal Baby aus
Nach wenigen Minuten gehen sie wieder zurück in die Klinik, kommen kurz darauf aber wieder hinaus. William trägt seinen Sohn in einer Babytrage zu einem Auto, setzt ihn hinein und sich selbst ans Steuer. Dann fährt der Geländewagen davon. Nach Palastangaben will die junge Familie in ihre Wohnung im Kensington-Palast fahren.

"Mutter, Sohn und Vater geht es gut", hatten die jungen Eltern tagsüber bereits zur Freude ihrer Landsleute verkünden lassen. Um 14 Uhr (Ortszeit) wurde der Sprössling mit 103 Kanonenschüssen vom Londoner Tower und im Green Park traditionell willkommen geheißen.

Kates Eltern Carole und Michael Middleton waren die ersten Besucher, die das königliche Baby zu Gesicht bekamen. "Er ist absolut wundervoll. Dem Jungen geht es sehr gut, wir sind außer uns vor Freude", sagte Großmutter Carole Middleton nach dem Treffen im Londoner St. Mary's Krankenhaus. Von der Reporterschar befragt, ob sie den Eltern einen Namen ans Herz gelegt habe, sagte sie: "Absolut nicht!"

Am Abend besuchte dann auch der britische Thronfolger Prinz Charles seinen Enkel im Krankenhaus, zusammen mit seiner Frau Camilla. Mitarbeiter des Krankenhauses, die Sonderplätze zum Zuschauen bekommen hatten, jubelten ihm zu. Für den 64-Jährigen ist der kleine Sohn von Prinz William und Herzogin Catherine, beide 31, das erste Enkelkind. Seine Frau Camilla hat schon Enkel von ihren Kindern aus erster Ehe.

Das Royal Baby war am Montagnachmittag nach zehnstündigen Wehen zur Welt gekommen. Der Prinz von Cambridge steht an dritter Stelle der britischen Thronfolge. William und Kate dankten den Mitarbeitern auf der Geburtsstation für die "großartige Aufmerksamkeit, die wir drei erfahren haben". Über den Namen ihres Sohnes hüllten sie sich in Schweigen, bei Buchmachern wird am häufigsten auf George oder James gewettet.

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wit/vks/AFP/AP/dpa

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insgesamt 55 Beiträge
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1. Royal Hypocrisy
peleandero 23.07.2013
Ich freue mich für jedes Kind, das das Glück hat, gesund und wohlbehütet auf die Welt zu kommen. Gilt auch für Royal Pupsers. Aber hätte man seine Geburt nicht wesentlich besser feiern können, indem man auf den zugehörigen Wirbel verzichtet und die dafür hinaus geschleuderten Pfund stattdessen auf einige Kinderkrankenhäuser in den ärmsten Ländern dieser Welt verteilt hätte? Gerne auch im ehemaligen Commonwealth. Wie weit weg von der Realität sind die abgehobenen Royals und deren Fans eigentlich? Danke, Antwort geschenkt... Die hätte ich lieber auf diese Frage: Wieviele Babys sind in anderen Teilen der Welt im Fortlauf der Royal Feierlichkeiten gestorben, weil sie krank und unterversorgt waren? Oder das Pech hatten, in einem Krisengebiet den ersten Schrei zu tun?
2. Wieso Wirbel und welche Geldsummen?
lalip13 23.07.2013
Die Eltern haben sich doch vorbildlich zurückgenommen und wirklich kein Gesumse um die ganze Sache gemacht. Die Medien verdienen am Geschehen und die Hersteller von Andenken aller Art ebenso. Die Kosten für das Krankenhaus /Geburt und 27 Stunden Aufenthalt tragen die gewordenen Eltern und nicht der Staat. Wie bei allen anderen Kindern, die in diesem Flügel geboren werden. Der steht ja nicht 30 Jahre leer und wartet nur auf prinzliche Geburten. ;) Also, von welchen hinaus geschleuderten Summen sprechen Sie? Ich meine, die Summe müßte ja gigantisch sein, wenn Sie das ganze Commonwealth für die Verteilung ins Auge fassen....
3.
bierernst 23.07.2013
herzlichen Glückwunsch zum gesunden Nachwuchs. mehr gibt es an dieser Stelle nicht zu sagen
4. Es sei ihnem gegönnt!
jaaaaaaaa 23.07.2013
Diese reflexartigen Kriterien übersehen, dass zumindest die Söhne (Halbwaisen) von Lady Diana einen sehr hohen Preis für den goldenen Löffel - sofern er überhaupt aus Gold ist - bezahlt haben und immer noch bezahlen. Insofern sei den frischgebackenen Eltern das Glück eines gesunden Kindes einfach nur gegönnt!!!
5. Jawohl- Verantwortungsbewußtsein!
Meerkönig 23.07.2013
Verantwortungsbewusst hat ein Junges Paar in England (Mann und Frau) ein Baby in die Welt gesetzt, in der Gewissheit, dass es diesem Baby ein Leben lang an nichts fehlen wird, es fällt auf eigenen Grund und Boden und wird in eigener Behausung behütet aufwachsen. Gesundheit vorausgesetzt. In Deutschland dagegen fielen gestern auch ca.2200,- Babys,allerdings ca. 1600 Babys von völlig verantwortungslosen Paaren nicht auf eigenen Boden. Diese Kinder wurden gezeugt, obwohl diese Eltern über keine eigene Wohnung und erst recht kein eigenes Grundstück verfügen. Vaterlandslose Kinder also (original Strauß-Zitat). Der Neokapitalismus hat gerade zur Hatz auf die Eltern als Mieter geblasen. Täglich Berichte, dass diese Eltern mit der Mietentwicklung unzufrieden sind, da das Rest-Einkommen unter Hartz 4 sinkt. Man kann es nicht mehr hören!
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