Gefährliche Happy-People-Fantasien Pink hat die Nase voll von Social Media

Sängerin Pink findet soziale Medien realitätsfern - und gefährlich. Am liebsten würde sie den Leuten die Smartphones aus den Händen reißen.

DPA

Sängerin Pink ("So What") ist bekannt für ihre Kritik am Mainstream - auch wenn sie selbst Teil desselben ist. Derzeit will sie all jene wachrütteln, die so viel in sozialen Netzwerken unterwegs sind, dass sie kein eigenes Leben mehr haben. Und sich hemmungslos einer Neidkultur hingeben.

"Social Media führt dazu, dass jeder denkt, der andere hätte ein viel cooleres Leben", sagte sie jetzt der deutschen Ausgabe der Zeitschrift "Cosmopolitan". Dem sei natürlich nicht so. "Nein! Instagram ist nicht das echte Leben", so die 38-Jährige.

Pink, die mit bürgerlichem Namen Alecia Beth Moore heißt, hat sich bereits überlegt, zu drastischen Maßnahmen zu greifen: "Ich wollte schon einen Account starten, auf dem ich nur die miesen Sachen zeige: Wie ich beim Aufwachen wirklich aussehe oder Videos, auf denen ich mich mit jemandem streite."

Die Folgen der Social-Network-Sucht könnten demnach verheerend sein. Ein Freund von ihr sei gerade dabei, seine Ehe zu zerstören, weil er online einer "Happy-People-Fantasie" nachjage, berichtete die Sängerin. Sie wünsche sich, dass die Leute wieder mehr echte Gefühle zuließen, sagt sie: "Manchmal möchte ich ihnen die Smartphones aus der Hand reißen und sie umarmen."

Auf ihrem eigenen Instagram-Account postet die mehrfache Grammy-Preisträgerin Fotos ihrer beiden Kinder, aber auch kritische Kommentare zur US-Waffenpolitik und Solidaritätsbekundungen mit der Bewegung #Timesup für mehr Frauenrechte. Und natürlich Bilder ihrer aktuellen Tournee, die beworben werden will.

Yeah ok we did that and so many other things❤️❤️❤️❤️❤️#thanksphoenix

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ala/dpa



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