Sandra Bullock über "Bird Box"-Dreh "Es ist Blut geflossen"

Die Dreharbeiten für ihren neuen Film waren für Sandra Bullock phasenweise eine schmerzhafte Angelegenheit. Die Schauspielerin zog sich einige Schrammen zu - weil sie oft die Augen verbunden hatte.

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"Ich bin oft gegen die Kamera gerannt, und das war nicht witzig" - so schildert Schauspielerin Sandra Bullock ihre Erfahrungen beim Dreh des Netflix-Films "Bird Box", für den sie oft die Augen verbunden hatte. "Es ist Blut geflossen", sagte die 54-Jährige nun.

In dem Horrorthriller spielt Bullock eine Mutter von zwei Kindern, die vor einer mysteriösen Bedrohung flieht. Ihre Augen muss sie dabei mit einer Binde schützen. Der Film ist in dem Streamingdienst ab dem 21. Dezember zu sehen.

Beim Dreh seien oft Kinder um sie herum gewesen, sagte Bullock. "Es war etwas nervenaufreibend, weil ich ja auf die Kleinen aufpassen musste." Sie habe vermeiden wollen hinzufallen, aber es sei dennoch mehrfach vorgekommen. "Ich hätte Löcher in die Augenbinde schneiden können, um etwas sehen zu können - aber dann wäre die hektische Energie weggewesen."

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Sandra Bullock: Mutter und Hollywoodstar

Für ihre Rolle habe sie einen hervorragenden Trainer gehabt, der selbst nicht sehen kann, sagte Bullock. "Er ist Marathon-Läufer, und er fährt Fahrrad. Er konnte mir sagen, wie hoch die Wand hinter mir war und wo ein Spielzeug auf dem Boden lag."

Sie habe ihn auch gefragt, wie Blinde auf der Leinwand dargestellt werden möchten, und er habe geantwortet: "Wir würden gerne mit unseren Fähigkeiten gezeigt werden und nicht damit, was wir nicht können."

wit/dpa



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