Verdienstorden für Designerin Burton: Kleid sei Dank

Der 29. April 2011 war auch für Sarah Burton ein Festtag: Sie hatte die Robe entworfen, in der Kate Middleton vor den Traualtar schritt. Und auch jenes Kleid, dem Pippa ihren Spitznamen verdankt. Nun zeichnete Prinz Charles die Designerin für ihren Verdienst um die britische Modeindustrie aus.

Britische Designerin: Ritterwürden für Burton Fotos
REUTERS

London - Es war eine große Ehre und eine enorme Verantwortung: Es galt, das Hochzeitskleid für die zukünftige Herzogin von Cambridge zu entwerfen. Jenes Kleid, das Millionen Menschen vor ihren TV-Geräten begutachten würden. Und das zukünftigen Bräuten weltweit als Vorbild dienen würde. Wochenlang wurde im Frühjahr 2011 gerätselt, wer diese Aufgabe übernehmen würde. Am Ende wurde Sarah Burton auserkoren.

Für ihren Verdienst um die britische Modeindustrie wurde die Kreativdirektorin des britischen Modehauses Alexander McQueen nun mit dem Verdienstorden "Order of the British Empire" ausgezeichnet. Prinz Charles überreichte ihr die Ehrung im Buckingham Palast, anschließend posierte Burton mit ihrem Orden für die Fotografen.

Kates Kleid sorgte dafür, dass Burton weltweit berühmt wurde. Die Robe wurde in aufwendiger Handarbeit hergestellt und mit Stickereien besetzt. Die Schneiderinnen mussten sich laut "Guardian" alle 30 Minuten die Hände waschen und ihre Nadeln alle drei Stunden austauschen.

Doch die Designerin war auch für einen weiteren Hingucker am 29. April 2011 verantwortlich: Sie entwarf die figurbetonte Robe von Kates Schwester Pippa - die ihrem Auftritt im Burton-Look den Spitznamen "Her Royal Hotness" verdankt.

Geboren wurde Burton 1974 in Manchester. Sie studierte am Central Saint Martins College of Art and Design in London und arbeitete seit 1996 für Alexander McQueen. Nach dessen Tod im Jahr 2010 übernahm Burton die kreative Leitung des Modehauses. Das "Time"-Magazin wählte sie im April dieses Jahres zu den 100 einflussreichsten Personen des Jahres.

aar/dpa

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