Schatzfund bei Jamie Oliver Eigener Herd ist Gold und Knarren wert

Graben lohnt sich: Im Keller seines neuen Restaurants stießen Bauarbeiter auf eine Schatztruhe, behalten durfte sie Starkoch Jamie Oliver allerdings nicht. Ihr Inhalt war zum Schießen.

DDP

Manchester - Wenn das, was Jamie Oliver passierte, sich am Ende als Werbung in eigener Sache herausstellen sollte, dann wäre der 37-Jährige nicht nur ein guter Koch, sondern auch ein noch besserer PR-Stratege: Restauranteröffnung am Montag und vier Tage vorher passiert ausgerechnet ihm, worauf alle Glücksritter, Lottospieler und Tagträumer hoffen.

Im Keller seines neuen Restaurants in Manchester fanden Bauarbeiter, was Seeräuber früher einen echten Schatz genannt hätten, ein wenig sah er auch so aus. Die Männer stießen beim Graben auf mehrere Sicherheitskoffer, in denen Juwelen, Gold, eine Waffe und die Masterbänder zweier Alben der Bands Joy Division und New Order lagen. Das berichtet die "Sun".

Jamie Oliver durfte den Schatz nicht behalten, die eine Million Pfund, die er wert sein soll, dürfte den Starkoch auch kalt lassen. Mit seinen Jamie-Oliver-Restaurants und dem Jamie-Oliver-Salz, dem Jamie-Oliver-Öl, der Jamie-Oliver-Kochschürze und der Jamie-Oliver-Autobiografie hat er sich längst zum Markenmillionär gemacht.

26 Restaurants gibt es inzwischen in ganz Großbritannien, selbst in Dubai und Sydney braten Menschen ihre Steaks jetzt so, wie Jamie Oliver es ihnen zeigte. Wer Banales so erfolgreich als neu verkauft, der könnte auch auf die Idee kommen, zu Werbezwecken in seinem Keller Koffer mit Juwelen, Gold und Masterbändern zu verstecken. Nur die Sache mit der Pistole, die könnte noch nach hinten losgehen.

Es gibt auch noch eine langweilige Erklärung für den Schatzfund in Jamie Olivers Keller. Laut "Daily Mail" gehörte das Gebäude, bevor es der Koch erwarb, einer britischen Bank, bei den Schatzkoffern soll es sich um Bankschließfächer gehandelt haben. Bleibt die Frage: Wieso hat niemand das Gold und die Juwelen vermisst?

jbr

Mehr zum Thema


Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 9 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
ergo_789 15.02.2012
1. zu wenig
Zitat von sysopDPAGraben lohnt sich: Im Keller seines neuen Restaurants stießen Bauarbeiter auf eine Schatztruhe, behalten durfte sie Starkoch Jamie Oliver allerdings nicht. Ihr Inhalt war zum Schießen. http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,815378,00.html
Mich hätte auch interessiert, wer diese Koffer dort vergraben hat und aus welchem Grund.
brunfthuber 15.02.2012
2. ...
Ich fand den Fliesenleger und seinen Schatzfund sympathischer. :-)
Stelzi 15.02.2012
3. Erwähnenswert
Man hätte ruhig noch erwähnen können, dass in GB alle dergleichen gefundenen Schätze der Queen gehören. Die sie aber nicht für sich behält, sondern örtlichen Museen schenkt, welche sich dann mit dem Finder auf einen Finderlohn einigen. Manchmal funktionieren auch britische Traditionen selbst heute noch erstaunlich gut um Streit zu vermeiden.
jetzt:hördochauf 15.02.2012
4. Wieso Schatz?
Zitat von StelziMan hätte ruhig noch erwähnen können, dass in GB alle dergleichen gefundenen Schätze der Queen gehören. Die sie aber nicht für sich behält, sondern örtlichen Museen schenkt, welche sich dann mit dem Finder auf einen Finderlohn einigen. Manchmal funktionieren auch britische Traditionen selbst heute noch erstaunlich gut um Streit zu vermeiden.
Man wird ja wohl herausbekommen können, wem der kram gehört - ist ja wohm maximal 32 Jahre vergraben! Naja zu Bändern sag ich jetzt weiter nix - das dürfte sich ja mit einem Anruf klären lassen...
sfb 15.02.2012
5.
Zitat von StelziMan hätte ruhig noch erwähnen können, dass in GB alle dergleichen gefundenen Schätze der Queen gehören. Die sie aber nicht für sich behält, sondern örtlichen Museen schenkt, welche sich dann mit dem Finder auf einen Finderlohn einigen. Manchmal funktionieren auch britische Traditionen selbst heute noch erstaunlich gut um Streit zu vermeiden.
Stimmt! Man stelle sich vor, Wulff würde das Zeug in die Finger kriegen...
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.