Schwulenparade in Brasilien: Regenbogen über der Copacabana

Brasilien ist nicht nur im Karneval bunt: Bei einer Schwulenparade an der Copacabana sind 700.000 Menschen auf die Straße gegangen. Sie feierten in Rio de Janeiro sich selbst - und demonstrierten für mehr Rechte.

Rio de Janeiro - Brasilien ist die größte katholische Nation der Welt, aber die Sexualmoral aus Rom scheint es nicht immer über den Ozean zu schaffen. Am Wochenende nahmen an der Copacabana in Rio de Janeiro rund 700.000 Menschen an einer Schwulenparade teil.

Viele der Teilnehmer schwenkten Regenbogenfahnen und trugen Karnevalskostüme, während laute Musik aus mehr als 15 Musikwagen ertönte. Die Teilnehmer forderten die Einführung weitreichender Gesetze gegen Homophobie. Organisatoren der Schwulenparade, die zum 16. Mal stattfand, hatten auf rund 1,5 Millionen Teilnehmer gehofft.

jbr/dapd

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