Leah Remini über Scientology "Sie wollten, dass ich Kevin James anwerbe"

Leah Remini hat vor Jahren mit Scientology gebrochen und seither immer wieder Vorwürfe gegen die Sekte erhoben. So sollte sie ihren "King of Queens"-Partner Kevin James bekehren.

AP

Mehr als dreißig Jahre lang war Leah Remini überzeugte Scientologin. 2013 verließ sie dann die Sekte und rechnete öffentlich in einem Buch und einer TV-Dokumentation mit der Organisation ab. Nun sprach sie erneut über ihre Vergangenheit. Der Zeitschrift "People" erzählte sie, dass man von ihr erwartetet hätte, neue Mitglieder anzuwerben.

Demnach wurde die Schauspielerin immer wieder gefragt, warum sie ihren Kollegen Kevin James noch nicht für Scientology gewonnen hätte. "Nach einer Weile lassen sie einen damit in Ruhe. Aber es wird normalerweise erwartet, dass man andere Menschen bekehrt. Vor allem Menschen, mit denen man neun Jahre zusammenarbeitet," sagte Remini der Zeitschrift.

James und Remini standen jahrelang für die Serie "King of Queens" gemeinsam vor der Kamera. Obwohl die Sekte damals großen Druck ausgeübt hätte, habe Remini nie versucht, ihren Serien-Ehemann für Scientology zu gewinnen. "Ich sagte ihnen, dass Kevin katholisch sei und nichts damit zu tun haben wolle," sagte die Schauspielerin.

Scientology hat zu den Vorwürfen mittlerweile Stellung genommen. Demnach habe man nichts mit Kevin James zu tun und hätte auch nie versucht, ihn für die Organisation zu gewinnen. "Wieso kommt Remini jetzt damit? Sie hat bereits ein ganzes Buch über uns geschrieben und nichts davon erwähnt," heißt es in der Stellungnahme.

Remini hatte erstmals im vergangenen Dezember erwähnt, dass sie James hatte anwerben sollen. Die Schauspielerin kam eigenen Angaben zufolge als junges Mädchen zu der Organisation. Seit ihrem Austritt hat sie sich zu einem der großen Kritiker der Organisation entwickelt. Im vergangenen Jahr veröffentlichte sie eine Doku-Serie über Scientology. Noch in diesem Jahr soll eine zweite Staffel in den USA ausgestrahlt werden.

asc



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