Hamburg - Sie ist weit mehr als die Frau an seiner Seite: Carla Bruni steht nicht nur im Schatten ihres Mannes Nicolas Sarkozy, sie sucht vielmehr selbst die Präsenz in den Medien. Vor wenigen Wochen brach ihre Internetseite unmittelbar nach dem Start zusammen. So groß war das Interesse der Welt an dem, was Madame Bruni zu verkünden hatte.
Nun beschäftigt sich eine Fernsehdokumentation mit dem Leben der Sängerin, die früher als Model arbeitete und nun im Elysée-Palast lebt. Innerhalb der Sendung "La première séance" ("Die erste Sitzung") werde sie zusammen mit bekannten und unbekannten Therapieteilnehmern über ihre Erfahrungen berichten, teilte der Fernsehsender France 3 in Paris mit. Die Ausstrahlung sei für den 7. November geplant.
Das Programm will demnach Aufschluss darüber geben, warum Bruni die Hilfe des Therapeuten in Anspruch nahm, wie die Sitzungen abliefen und warum sie die Unterstützung über einen vergleichsweise langen Zeitraum benötigte.
Neben Bruni sprechen in dem Film auch weitere Prominente über ihren Gang zum Psychologen, wie die Zeitung "Le Figaro" berichtet.
Der Beginn der Therapie dürfte in der Zeit liegen, als die Sängerin ein Kind von dem Philosophen Raphael Enthoven bekam. Sie war zuvor mit Enthovens Vater liiert gewesen.
Carla Bruni gilt auch in der französischen Politik als sehr einflussreich. Sie soll maßgeblich dazu beigetragen haben, dass Kulturminister Frédéric Mitterand trotz Sextourismus-Vorwürfen in seinem Amt bleiben konnte.
han/dpa/AFP
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