Francia Raísa über Nierenspende für Selena Gomez "Selena und ich hatten beide Depressionen"

Francia Raísa spendete ihrer Freundin Selena Gomez eine Niere. Nun sprach sie in einem Interview über die harte Zeit nach der Operation.

AFP

Sie ist wahrscheinlich Selena Gomez' Lebensretterin: Francia Raísa spendete ihrer Freundin, die an der Autoimmunkrankheit Lupus leidet, eine Niere. In einem Interview mit dem Magazun "Self" erzählte Raísa nun, wie schlecht es den beiden jungen Frauen nach der Operation wirklich ging: "Selena und ich hatten beide Depressionen."

Gomez bekam Komplikationen, musste erneut operiert werden - und hatte offenbar Todesangst. Raísa erinnert sich laut "Self" an eine Nachricht ihrer Freundin: "Ich habe solche Angst, dass ich vielleicht sterbe."

Doch die Nierenspende war nicht nur für Gomez schwierig. Ein Sozialarbeiter habe Raísa schon zuvor gesagt: "Der Empfänger wird aufblühen und wird sich viel schneller erholen als der Spender. Weil sie etwas bekommt, was sie braucht. Du verlierst etwas, das du nicht verlieren musst."

Fotostrecke

19  Bilder
Francia Raísa und Selena Gomez: Langwierige Genesung

Dennoch habe sie nicht erwartet, dass ihr eigener Genesungsprozess so anstrengend werden würde. Normalerweise sei sie sehr aktiv - liebe Yoga und Tanzen - doch für rund zwei Monate nach der Operation sei sie außer Gefecht gesetzt gewesen.

Mit den äußerlichen Folgen der Operation hat Raísa offenbar keine Probleme: "Meine Narben definieren mich nicht", sagt sie. "Meine Narben erzählen meine Geschichte." Die Schauspielerin schätze die Narben, weil sie ihre Sichtweise auf das Leben geändert hätten: "Ich habe eine Menge gelernt."

bbr



© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.