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Instagram-Post von Selena Gomez: Party vor der Moschee

Selena Gomez: Teenie-Star in der Kritik Fotos
DPA

Gemeinsam mit Freunden ist Teenie-Star Selena Gomez nach Abu Dhabi gereist, auch ein Moscheebesuch stand auf der To-do-Liste. Fotos davon veröffentlichte die Sängerin bei Instagram - und hat nun mächtig Ärger.

Hamburg - Auf Instagram verfolgen 19,7 Millionen Menschen, welche Fotos Teenie-Star Selena Gomez hochlädt: Gomez beim Kuscheln auf dem Sofa. Gomez bei Aufnahmen im Tonstudio. Gomez auf dem roten Teppich. Und seit wenigen Tagen auch: Gomez mit Freunden auf dem Gelände der Scheich-Zayid-Moschee in Abu Dhabi.

Zwölf Personen sind auf dem Foto zu sehen, sie umarmen sich, sie lachen, sie posen. Und das geht vielen zu weit. "Das ist kein Ort, um solche Fotos zu machen. Es ist ein heiliger Ort, an dem man höflich und respektvoll sein sollte", lautet einer der Tausenden Kommentare unter dem Foto. "Respektlos! Es ist ein religiöser Platz und keiner zum Spaßhaben. So enttäuscht", schrieb ein anderer. "Wenn sie vorgehabt hätten, etwas über den Islam zu lernen, dann hätten sie nicht posiert, als stünden sie vor einem Freizeitpark."

Auch um ein zweites Foto gibt es heftige Diskussionen. Wie mehrere Medien berichten, veröffentlichte Gomez noch ein weiteres Bild von sich, das bei dem Moscheebesuch entstand - und das inzwischen nicht mehr auf ihrem Instagram-Account zu finden ist; vermutlich, weil sie es selbst gelöscht hat. Zu sehen ist eine Frau, das rechte Bein lugt unter dem Schleier hervor, Knöchel und ein Teil der Wade sind erkennbar. "Knöchel-Porno verärgert Moschee-Mitarbeiter", betitelte "TMZ" einen Artikel über das Foto. Demnach würden Gläubige der Moschee sich vor allem an der aufreizenden Pose stören. Zudem sei es respektlos, in dem Gotteshaus zu lachen.

Immerhin: Unter dem Instagram-Gruppenfoto schreiben zahlreiche Nutzer auch Freundlicheres über das Knöchel-Bild. "Sie hat es nicht mit Absicht getan, jeder macht Fehler, auch sie", lautete einer davon. Oder: "Es ist ok, Selena Gomez, ich liebe deine Knöchel."

Es ist nicht das erste Mal, dass Prominente für Ärger in der Scheich-Zayid-Moschee sorgen: Ende 2013 war Sängerin Rihanna zu Besuch, ließ sich auf dem Gelände ausgiebig fotografieren - und wurde schließlich gebeten, es zu verlassen. Die Moschee würde Besucher aus aller Welt zwar stets willkommen heißen, zitierte damals die "Huffington Post" aus einer offiziellen Erklärung. Zugleich müsse aber jeder die "moralischen Regeln einhalten".

aar

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 82 Beiträge
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1. Wow
_Hirn_Tod_ 02.01.2015
Bin ich grade auf BravoOnline gelandet, oder was :D
2. Wenn ich da zu Besuch wäre, gäbe es richtig Ärger....
pfalzkapelle 02.01.2015
Ich brauche den Islam nicht kennen zu lernen. Es ist absehbar, was passiert, wenn ich in einer Moschee bin. Ich brauche nur rufen: Unser Herr ist Christus und damit bekennen, dass es auf der Welt nur einen Herren gibt. Und der ganze Ärger fängt an. Naja, wenn ich Glück habe, überlebe ich diese Sache auch. Jedenfalls ist eine Moschee so heilig wie eine Evangelische Kirche. Und die ist bekannter Maßen ein völlig profaner Ort. Von daher macht dort ein Kirchenasyl auch keinen Sinn. Manche Dinge sind dann doch eben sehr einfach....
3. So geht das nicht
derwahredemokrat 02.01.2015
Man sollte schon die Regeln anderer Länder, Kulturen und Religionen einhalten. Ist ja nicht überall auf der Welt, wie in Deutschland, wo jeder von den Einheimischen verlangen kann, sich zurück zu nehmen. Im Rest der Welt ist es normal, dass die Einheimischen Respekt verlangen und das auch mit Recht. Wer sich laos nicht um Kulturen scheren will und sich respektlos daneben benehmen will, muss schon nach Deutschland kommen, um willkommen zu sein.
4. Wen wunderts?
skyrunner49 02.01.2015
Was hat man denn von einem solchen Sternchen erwartet? Benimm und Respekt oder vielleicht sogar minimale Kenntnisse über Sitten und Gebräuche des Landes in das man reist sind bei solchen sich selbst überschätzenden Stars meist Fehlanzeige. Jeder halbwegs gebildete Mensch weiß, dass man in diesen Ländern keinen Spass versteht, wenn es um den Glauben geht.
5. Eine Schande in einem Gotteshaus zu lachen?
the_eagle 02.01.2015
Ein trauriger Gott, der solche Regeln aufstellen lässt. Vielleicht hatte Sie gar nicht vor etwas über den Islam zu lernen, jedoch kann sie sich nun ein gutes Bild über diese Religion und ihre Anhänger machen. Der religiös motivierte Hass verbunden mit der starrsinnigen intoleranz ist wie immer eine Schande für alle Gläubigen. Nicht für Selina Gomez.
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