"Sex and the City"-Taschen Modedesignerin Kate Spade mit 55 Jahren gestorben

Ihre Handtaschen waren Statussymbole. Die US-Serie "Sex and the City" machte Kate Spade weltbekannt. Nun ist die Modemacherin in New York verstorben.

Kate Spade
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Kate Spade


Die amerikanische Modedesignerin und Unternehmerin Kate Spade, deren Handtaschen durch die Kultserie "Sex and the City" weltbekannt wurden, ist überraschend gestorben. Sie sei am Dienstagmorgen tot aufgefunden worden, bestätigte die Polizei. Eine Haushaltshilfe entdeckte die 55-Jährige demnach in ihrer Wohnung auf der Park Avenue in Manhattan. Hinweise auf Fremdverschulden gab es keine.

"Sie wusste, was die Modewelt brauchte, bevor wir es wussten", sagte Joe Zee der "New York Times". Der ehemalige Creative Director der "Elle" kannte Spade schon vor der Gründung ihres Labels. Er habe sie immer dafür bewundert, dass sie ihrer Zeit voraus gewesen sei. "Kate machte einfach, was sie für richtig hielt, ungeachtet was die Branche darüber denken würde."

Startete Handtaschenmarke in den Neunzigern

Die als Katherine Noel Brosnahan in Kansas City, Missouri, geborene Designerin begann als Journalistin bei der inzwischen eingestellten Modezeitschrift "Mademoiselle" in New York. Anfang der Neunzigerjahre startete sie die Handtaschenmarke unter dem Namen Kate Spade und öffnete im Stadtteil Soho eine Boutique.

Neben den leuchtenden, meist einfarbigen Taschen verkaufte sie in Luxuskaufhäusern bald auch Schuhe, Sonnenbrillen und andere Accessoires. Sie und ihr Mann Andy, mit dem sie eine Tochter hatte, verkauften die Marke schließlich und gründeten 2016 mit zwei Freunden ein Label für Modeaccessoires namens Frances Valentine.

lie/dpa

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