Stern für Snoop Dogg "Ich möchte mich bei mir bedanken"

Snoop Dogg ist mit einem Stern auf dem berühmten Walk of Fame in Hollywood geehrt worden. Das feierte der US-Rapper mit einem großen Dankeschön - an sich selbst.

AFP

Snoop Dogg ist nicht nur für seine Musik, sondern auch für seinen trockenen Humor bekannt. Eine Kostprobe lieferte der kalifornische Rapper nun in Hollywood ab, wo er mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame ausgezeichnet wurde.

Snoop Dogg dankte sich erst einmal ausführlich selbst. "Ich möchte mich bei mir dafür bedanken, an mich geglaubt zu haben", sagte der 47-Jährige bei der Enthüllung des Sternes in Los Angeles.

Auch für "all die harte Arbeit", dafür, nie freigenommen zu haben, nie aufgegeben zu haben, stets zu versuchen, mehr zu geben als zu nehmen und mehr richtig als falsch zu machen, wolle er sich bei sich selbst bedanken, sagte der West-Coast-Rapper. "Ich möchte mich bei mir dafür bedanken, einfach immer nur ich selbst zu sein."

Snoop Dogg, mit bürgerlichem Namen Cordozar Calvin Broadus Jr., war 1992 mit Gastauftritten auf dem Album "The Chronic" von Plattenproduzent Dr. Dre berühmt geworden. 1993 folgte sein Debütalbum "Doggystyle", das auf Platz eines der US-Charts stürmte und weltweit mehr als elf Millionen Mal verkauft wurde. Insgesamt hat Snoop Dogg mehr als 35 Millionen Alben verkauft.

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Snoop Dogg: Ein Stern, der seinen Namen trägt

"Snoop ist pures, reines Talent. Niemand klingt nach Snoop", sagte Dr. Dre, der das "Doggystyle" -Album produziert hatte, bei der Zeremonie. "Sein Stil und sein Charisma gaben mir das Gefühl, als wäre dafür bestimmt, ein Superstar zu sein."

Auch im Kino war Snoop Dogg immer wieder zu sehen, unter anderem in "Training Day" (2001), "Starsky and Hutch" (2004) und "Scary Movie 5" (2013).

Snoop Dogg, der im Jahr 2000 einen eigenen Porno produzierte und sich selbst in einem Interview als Zuhälter bezeichnete, sorgte immer wieder auch für Skandale. Mehrfach geriet er wegen Schusswaffendelikten und Drogenbesitzes mit dem Gesetz in Konflikt. Aus seiner Vorliebe fürs Kiffen machte er keinen Hehl, in vielen seiner Songtexte preist er ganz offen die Effekte von Marihuana.

wit/AFP



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