Snoop Dogg nach Festnahme Nie wieder Schweden

Wegen des Verdachts auf Drogenmissbrauch wurde Snoop Dogg im schwedischen Uppsala vorübergehend festgenommen. Der Rapper kocht: "Ich werde nie wieder in dieses Land zurückkommen."

REUTERS

Seine Festnahme in Schweden hat Snoop Dogg alles andere als entspannt aufgenommen. "Tut mit leid für all meine schwedischen Fans. Aber ich werde nie wieder in dieses Land zurückkommen. Ihr könnt euch bei eurer Polizei bedanken", sagte der Musiker in einem von mehreren Videos, die er nach dem Vorfall auf seiner Instagram-Seite veröffentlichte.

Bei einer Kontrolle am Samstagabend habe er gewirkt, als ob er unter Drogen gestanden habe, sagte ein Polizeisprecher in Uppsala, wo der 43-Jährige aufgetreten war. "Deshalb hat man ihn für Tests und Befragungen mit auf die Polizeiwache genommen." Auch musste der Rapper eine Urinprobe abgeben. Danach durfte er gehen.

"Sie haben einen Scheiß gefunden", motzt Snoop Dogg in einem weiteren Video. Der Polizei zufolge werden die Ergebnisse der Tests erst in etwa zwei Wochen vorliegen.

Der Rapper vermutet nach eigenen Worten einen rassistischen Hintergrund für die Festnahme. Dagegen sagte ein Sprecher der Polizei dem US-Portal TMZ.com: "So arbeiten wir in Schweden nicht."

Der Hip-Hopper, bei dem schon mehrfach Drogen wie Marihuana und Kokain gefunden worden waren, ist mittlerweile wieder in den USA. Aus seiner Vorliebe fürs Kiffen macht Snoop Dogg eigentlich keinen Hehl, in vielen seiner Songtexte preist er ganz offen die Effekte von Marihuana.

gam/dpa

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 63 Beiträge
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Ein_denkender_Querulant 27.07.2015
1. rassistischer Hintergrund
Eine gute Idee, ausgerechnet den Schweden einen rassistischen HIntergrund vorzuwerfen. Hat man Snoop Dogg ausfliegen lassen, obwohl dringender Tatverdacht besteht? Da hat er aber Glück gehabt.
tetaro 27.07.2015
2. Äußerst überraschend
Snoop Dogg kifft, wer hätte das gedacht... Da haben die Schweden ja spektakuläre Ermittlungsarbeit geleistet.
mzwk 27.07.2015
3. Deswegen: Legalisieren
Und zwar sofort, Weltweit.
teflonpolka 27.07.2015
4. Das Schwabenland...
mag der Snoop sicher mehr. Da ist Ihm trotz Drogenfundes in seinem Bus nix passiert. http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.snoop-dogg-in-stuttgart-polizei-fans-wollten-gangster-rapper-nicht-gehen-lassen.47db7959-d76a-4e92-9821-dc6ce4f066c9.html
granzert 27.07.2015
5. Na und?
Nachdem er vor einigen Tagen hier in Luxemburg ein Konzert gab, das sage und schreibe 48 Minuten dauerte, nachdem er die Fans 1 Stunde nach Beendigung des Konzertes der Vorgruppe warten liess, denke ich, daß er sich den Weg ins Großherzogtum künftig auch sparen kann
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