Unfreiwillige Werbung Sofia Vergara verklagt Kosmetikfirma auf 15 Millionen Dollar

Sie fand es wirkungslos, Zeit- und Geldverschwendung und würde es nicht empfehlen: Sofia Vergara klagt gegen eine Kosmetikfirma, die mit ihrem Namen für eine hautstraffende Behandlung wirbt.

DPA

Sofia Vergara ist vor allem für zwei Dinge bekannt: Ihre Paraderolle als Gloria Delgado-Pritchett in der Mockumentary "Modern Family". Und für ihr makelloses Aussehen.

Für die Schönheit investiert die 43-Jährige schon mal in teure Behandlungen. Im August 2014 teilte sie ein Foto, das sie bei einer hautstraffenden Massage im Beautysalon Venus Concept in Los Angeles zeigt. Offenbar hatte sie sich so auf die Emmy-Verleihung vorbereiten wollen.

Doch mit dem Ergebnis war sie alles andere als zufrieden. Vergara habe "die Anwendung ausprobiert, aber war letzten Endes nicht zufrieden und fand es Zeit- und Geldverschwendung", heißt es in Gerichtsunterlagen, aus denen "People" zitiert. Dennoch habe Venus Concept ohne ihr Einverständnis mit ihrem Namen für die Behandlung geworben. Dabei würde sie weder Behandlung noch den Service empfehlen können.

Vergara hat die Firma nun auf 15 Millionen Dollar verklagt, wie aus den Gerichtspapieren hervorgeht. Demnach hatte die 43-Jährige bereits mehrfach versucht, Venus Concept Einhalt zu gebieten, ohne Erfolg. Die Beklagten haben sich nicht zu den Vorwürfen geäußert.

gam

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