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"Star Wars"-Darstellerin Fisher: "Hört auf, darüber zu debattieren, ob ich gut gealtert bin"

DPA

Viele kennen Carrie Fisher noch als junge Prinzessin Leia, doch die "Stars Wars"-Darstellerin ist inzwischen 30 Jahre älter. Auf Twitter wettert sie nun gegen Hasskommentatoren, die das meist nicht verstehen.

"Star Wars"-Darstellerin Carrie Fisher alias Prinzessin Leia ist seit den ersten Filmen vor mehr als 30 Jahren gealtert. So weit, so normal. Wären da nicht die zahlreichen gehässigen Kommentare, die auf die inzwischen 59-jährige Schauspielerin in den sozialen Medien einprasseln.

Nun hat sich Fisher, die im neuen, siebten "Star Wars"-Film als Generalin der Rebellen auftritt, gewehrt. Auf Twitter schrieb sie: "Bitte hört auf, darüber zu debattieren, ob ich gut gealtert bin." Die Diskussion darüber, wie sie gealtert sei, verletze ihre Gefühle.

Kurz darauf ergänzte Fisher: Schönheit und Jugend seien keine Leistung, die man selbst erbringt. "Sie sind das vorübergehende, glückliche Nebenprodukt von Zeit und DNA."

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Die alte Leia: Carrie Fisher verteidigt ihren Körper
Mit was für herablassenden Kommentaren und Schmähungen sich Fisher herumschlagen muss, zeigen einige Tweets, die die Schauspielerin selbst weiterverbreitet hat: "Du bist nicht gut gealtert und du hast in 'Star Wars' versagt", schimpft ein Nutzer. "Ich will mein Geld zurück."

Einige ignorante Twitter-Nutzer vergleichen Fisher, die im Film 1983 als Leia noch halbnackt im metallenen sowie umstrittenen Bikini auftrat, auch mit ihren männlichen Kollegen Mark Hamill und Harrison Ford. Der Vorwurf: Diese seien weniger gealtert.

Für andere wiederum Grund genug, Fisher zu verteidigen: "Sie ist wundervoll. Sie ist beeindruckend", hieß es in einem Tweet. Nur weil Nerds sich bei Fisher "keine Rückkehr in den furchtbaren Sklavenbikini vorstellen können, heißt das nicht, dass sie nicht genauso unglaublich ist, wie ihre männlichen Filmpartner".

Eine andere Nutzerin kommentiert den Disput über die Darstellerin in "Das Erwachen der Macht" mit den Worten: "Männer altern nicht besser als Frauen, ihnen ist es nur erlaubt."

Zuvor war Fisher laut "Guardian" für ihre jetzige Rolle als Generalin bereits gedrängt worden, mehr als 15 Kilogramm abzunehmen. Auch beim ersten "Star Wars"-Film 1977 hatten die Produzenten demnach von ihr verlangt, Gewicht zu verlieren - viel habe sich seitdem also nicht verändert, bemerkt die Schauspielerin in dem Bericht.

apr

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