Stella McCartneys Modenschau Warten auf den Stargast

Auf diese Entwürfe hat die Modewelt offenbar gewartet: Designerin Stella McCartney hat in Paris gezeigt, was Damen im kommenden Winter tragen. Promis wie Jessica Alba und Nicole Richie mussten sich allerdings gedulden - wegen eines Stargastes fing die Show verzögert an.

AP/DPA

Paris - Während sich draußen ganz allmählich der Frühling regt, denken Modeschöpfer schon an den kommenden Winter. Bei der Paris Fashion Week hat nun Designerin Stella McCartney gezeigt, wie sie sich im Winter 2013/2014 die Damenmode vorstellt: Überbreite Jacken und Mäntel hüllen den Körper ein, während schmale, wadenlange Kleider aus Jerseystrick und Spitze oder Seide die Figur betonen.

An den Entwürfen hatten offenbar auch viele Promis großes Interesse. U2-Frontmann Bono und seine Gattin Ali Hewson waren ebenso da wie Jessica Alba und TV-Sternchen Nicole Richie. Alba zeigte sich vom opulenten Setting im Palais Garnier schwer beeindruckt.

Zeit, sich das historische Gebäude in Ruhe anzuschauen, hatte die Schauspielerin genug. Denn der Beginn der Show verzögerte sich um eine halbe Stunde, weil ein Stargast auf sich warten ließ: Paul McCartney, Musikstar und vor allem Vater der Designerin, verspätete sich mit seiner Frau Nancy Shevell.

"Geh, geh, geh wie ein Model", sagte der Musikstar zu Shevell, als er mit ihr zu seinem Platz ging. Als er sich gesetzt hatte, konnten er und die anderen Zuschauer Kreationen betrachten, die Designerin McCartney als eine Hommage an klassisch britisches Design bezeichnete, wie sie "Elle UK" sagte. "Das sind Kleider für den eigenen Schrank. Als wir diese Kollektion entworfen haben, dachte ich immer nur daran, was ich tragen wollte."

Zumindest den Geschmack ihres Vaters scheint sie voll getroffen zu haben. Nach der Show war Sir Paul voll des Lobes für die Tochter: Stella sei "die Beste", sagte er. Die Modenschau sei wunderschön gewesen, die Entwürfe kraftvoll und zugleich fein.

ulz/dpa/Reuters

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