Los Angeles - In einer am Dienstag vor dem Obersten Gericht in Los Angeles eingereichten 22 Seiten langen Klageschrift erklärt Cher, sowohl ihr selbst als auch der Witwe und den Kindern ihres Ex-Mannes stünde die Millionensumme aus Tantiemen zu.
Zwei Vorläufer der Plattenfirma Universal Music Group (UMG) - Kapp Records und die David Geffen Company - hätten Vertragsbruch begangen, heißt es. In den Jahren 1972 und 1987 hätte das Duo Sonny & Cher mit den Firmen Verträge abgeschlossen, die sie dazu ermächtigten, bis zu 50 Prozent der Tantiemen, die UMG erhielt, einzubehalten.
Laut Klageschrift soll UMG später die britische Warner Music damit beauftragt haben, das Album "Cher The Greatest Hits" aus dem Jahr 1999 zu vertreiben, um über ihre internationalen Kanäle eine Tantiemenzahlung zu umgehen. UMG bestreitet das: "Die Ansprüche sind gegenstandlos und wir sind zuversichtlich, dass wir uns vor Gericht durchsetzen werden", erklärte ein Sprecher des Unternehmens.
Sonny Bono und Cher waren fast zehn Jahre verheiratet; ihre gemeinsame Tochter Chastity würde einen Teil der Tantiemen erhalten, sollte die Klage Erfolg haben. Sonny Bono heiratete später erneut und wurde Kongressabgeordneter. Er kam 1998 bei einem Skiunfall ums Leben.
ala/AP
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