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Tattoo-Mädels: Ehemann soll Sandra Bullock systematisch betrogen haben

Gerade hat sich der Wirbel um seine Affäre mit "Tattoo-Luder" Michelle McGee gelegt, da wird Jesse James von weiteren Gerüchten überrollt. Der Mann von Sandra Bullock soll sich mit weiteren Gespielinnen amüsiert haben. Eine seiner Angestellten soll ihn zudem wegen sexueller Belästigung angezeigt haben.

Causa Bullock: "Ich verdiene das Schlechte" Fotos
Getty Images

Los Angeles - Das Serienmäßige kommt einem irgendwie bekannt vor. Schon im Falle des "sexsüchtigen" Golfers Tiger Woods war zunächst nur von einer außerehelichen Affäre die Rede gewesen. Dann erhöhte sich die Zahl der mutmaßlichen Gespielinnen rasant, ab einem Dutzend verloren selbst einige Boulevardblätter vorübergehend den Überblick. "Schon eine ist zuviel", erkannte der reuige Woods später.

Ob Jesse James, Noch-Gatte von Sandra Bullock, das in seinem Fall genauso sieht, darf mit Spannung erwartet werden.

Gerade hat der 40-Jährige verkündet, seine Ehe mit der Oscar-Gewinnerin wieder ins Lot bringen zu wollen, da kommt schon die nächste schlechte Nachricht um die Ecke. Nicht nur eine, nein gleich mehrere Affären soll er gehabt haben. Außerdem soll ihn eine Angestellte wegen sexueller Belästigung angezeigt haben.

Die kurvenreiche, blonde und - Überraschung - großflächig tätowierte Melissa Smith berichtete dem "Star Magazin", sie habe eine zwei Jahre dauernde Affäre mit James gehabt. Jesse habe sie im Jahr 2006 über das Online-Netzwerk MySpace kontaktiert, also zu einem Zeitpunkt, als er bereits ein Jahr mit Bullock verheiratet war. Man habe heftigen und ungeschützten Sex gehabt, unter anderem auf dem Bürosofa des Ladenbesitzers, erinnerte sich die 35-Jährige aus Huntington Beach.

Das Magazin "Us Weekly" und die "New York Post" hatten berichtet, dass es ein offenes Geheimnis unter den Angestellten des Biker-Shops in Long Beach gewesen sei, dass James über das Internet zahlreiche Frauen kennengelernt und sie dann zu sich in den Shop eingeladen habe.

Eine von James' Angestellten, Deann McClung, soll im Jahr 2000 in Los Angeles eine arbeitsrechtliche Beschwerde eingereicht haben. Daraufhin habe der Motorradhändler sie verklagt. Der Fall wurde 2001 wegen Befangenheit eingestellt.

"Nur viermal Sex miteinander gehabt"

Auf der US-Klatschseite TMZ outete sich am Donnerstag zudem eine weitere mutmaßliche Gefährtin des Bikers, eine Fotografin aus Los Angeles namens Brigitte Daguerre. Sie behauptet, von James 2008 für ein Fotoshooting in seinem Laden engagiert worden zu sein. Sie hätten ein Jahr lang E-Mails und SMS ausgetauscht, aber "nur viermal Sex miteinander gehabt", bevor sie die Beziehung beendet habe, zitiert TMZ die Dame.

Im Zuge der ins Kraut schießenden Spekulationen werden jetzt auch alte Rechnungen beglichen: James' Ex-Frau Janine Lindemulder nutzte die neuerlichen Gerüchte, um dem Magazin "In Touch" zu verkünden, dass Jesse schon immer ein Fremdgänger gewesen sei. Bereits zwei Wochen nach der Hochzeit mit Bullock habe er ihr mitgeteilt, dass er einen Fehler begangen habe, ätzte die Pornodarstellerin, die sich mit ihrem Ex-Mann einen unschönen Sorgerechtsstreit um die gemeinsame Tochter geliefert hat.

Sandra Bullock ist die fünfte Frau von Jesse James. Aus den vorangegangenen Beziehungen hat er zwei Töchter, Chandler, 15, und Sunny, 6, sowie einen Sohn, den zwölfjährigen Jesse Junior. Bullock hatte das gemeinsame Haus verlassen, nachdem die elf Monate dauernde Affäre ihres Mannes mit dem tätowierten Model Michelle McGee bekannt geworden war. James hatte sich öffentlich für den Fehltritt bei seiner Frau und seinen drei Kindern entschuldigt. Das Paar soll sich seitdem nicht mehr gesehen haben.

Bullock hat ihr Vermögen offenbar vor der Hochzeit abgesichert. Das Paar habe vor der Heirat einen Ehevertrag abgeschlossen, berichtete der Internetdienst "E! Online". Die beiden hätten sich einstimmig entschieden, ihre Finanzen und Besitzgüter getrennt voneinander zu lassen. Die Oscar-Gewinnerin wäre damit bei einer möglichen Scheidung gegen den Verlust großer Teile ihres Vermögens geschützt. Bullocks Sprecher hatte dementiert, dass das Paar mehrere Scheidungsanwälte kontaktierte.

ala

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