Taylor Swift "Ich weiß nicht, in welche Richtung mein Leben gegangen wäre"

Den Tränen nah hat Sängerin Taylor Swift ihren Fans gedankt - ein Jahr nachdem sie einen Prozess gegen einen Grabscher gewann. Sie kann nachfühlen, wie wichtig es ist, dass Opfern geglaubt wird.

DPA

Vor einem Jahr gewann Taylor Swift den Prozess gegen einen früheren Radio-DJ, der sie begrapscht hatte. Jetzt hat die US-Popsängerin ihren Fans für deren Unterstützung gedankt.

"Ich wollte nur sagen, dass wir noch so, so, so viel weiter gehen müssen und ich bin dankbar, dass ihr in diesem wirklich, wirklich schrecklichen Teil meines Lebens für mich da wart", sagte die 28-Jährige während eines Konzerts in Tampa im US-Bundesstaat Florida. Es fiel mit dem ersten Jahrestag der Urteilsverkündung zusammen.

Damals hatten sich die acht Geschworenen eines Gerichts in Denver auf Swifts Seite gestellt. Sie hatte angegeben, dass David Mueller ihr einige Jahre zuvor bei einem Fototermin unter den Rock an den nackten Po gefasst habe. Mueller hingegen behauptete, er habe sie - wenn überhaupt - unabsichtlich mit geschlossener Hand in der Rippengegend berührt. Swift hatte nach Prozessende angekündigt, in Zukunft anderen Opfern sexueller Gewalt helfen zu wollen.

Sie sei in Gedanken bei allen Menschen, "denen nicht geglaubt wurde oder denen nicht geglaubt wird oder die Angst haben, zu sprechen, weil sie denken, dass ihnen nicht geglaubt werden wird", sagte die Sängerin sichtlich ergriffen während ihres Auftritts. "Und ich möchte nur sagen, dass es mir leid tut für jeden, dem jemals nicht geglaubt worden ist, denn ich weiß nicht, in welche Richtung mein Leben gegangen wäre, wenn die Leute mir nicht geglaubt hätten, als ich gesagt habe, dass etwas passiert ist."

sen/dpa



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