Teen Choice Awards Hey, noch ein Surfbrett!

Justin Bieber, Taylor Swift, die "Twilight"-Crew: Bei den Teen Choice Awards standen wieder einmal die üblichen Verdächtigen im Rampenlicht. Hat das jugendliche Publikum denn gar keinen Sinn für Abwechslung?

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Los Angeles - So langsam muss man fast schon beeindruckt sein, dass es Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner immer noch gelingt, sich irgendeine neue Version von "Vielen Dank für diesen Preis" auszudenken. Die Schauspieler aus der "Twilight"-Saga haben schon Dutzende Auszeichnungen bekommen, allein 41 Teen Choice Awards. Am Sonntag in Los Angeles erhielt das Trio den "Ultimate Choice Award". Dieses Mal lautete die "Danke"-Version so: "Besonders dieser Preis ist eine extrem große Ehre", sagte Lautner. Er sei ein Zeichen für all die Unterstützung in den vergangenen Jahren. "Es ist unglaublich, dass ihr immer noch hier seid, genauso stark und genauso treu."

Über die Teen Choice Awards wird online abgestimmt - damit sind die Preise so etwas wie ein Beliebtheitsbarometer. Und das schlägt leider immer in Richtung der üblichen Verdächtigen aus. Das sind neben der "Twilight"-Combo auch Sängerin Taylor Swift und selbstverständlich Justin Bieber.

Countrystar Swift nahm gleich fünf der unhandlichen Preise in Form eines Surfbretts entgegen - einen weniger als im vergangenen Jahr. Bieber fügte seiner auch schon beträchtlichen Sammlung vier weitere Surfboards hinzu, unter anderem als bester männlicher Künstler.

Zum Glück blieben noch genug Kategorien für die anderen Teenie-Sternchen: Josh Hutcherson und Jennifer Lawrence wurden für ihren Kuss in "The Hunger Games" ausgezeichnet. Für besonders sexy halten Teenies offenbar Miley Cyrus und "Vampire Diaries"-Star Ian Somerhalder. Was es über die Veranstaltung aussagt, dass selbst das Moderatorenduo Demi Lovato und Kevin McHale Preise bekam, soll hier nicht näher erörtert werden.

Laut Lovato wurden insgesamt 134 Millionen Stimmen für die 14. Auflage der Preisverleihung abgegeben. McHale stellte die vielleicht gehaltvollste Frage des Abends: "Gibt es überhaupt so viele Teenager?"

ulz/Reuters



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