200. Folge "The Big Bang Theory" "Ich habe nichts über Naturwissenschaften gelernt"

"The Big Bang Theory" ist eine der beliebtesten TV-Serien. Nun wird die 200. Folge ausgestrahlt: Die Stadt Pasadena feiert - und die Hauptdarsteller erinnern daran, wie für sie alles begann.

AP

"It all Started with the Big Bang. BANG." So heißt es nun seit 199 Folgen im Vorspann einer der populärsten TV-Serien aller Zeiten. Am kommenden Donnerstag wird die 200. Folge von "The Big Bang Theory" ausgestrahlt. Die Stadt Pasadena - in der die Serie spielt - erklärte den Tag offiziell zum "The Big Bang Theory Day".

Grund genug also zum Feiern: Am Wochenende trafen sich unter anderem die Hauptdarsteller und Produzenten in Los Angeles, um die Jubiläumsfolge gebührend zu zelebrieren. Die Serie wurde erstmals am 24. September 2007 ausgestrahlt, derzeit sind in den USA die Folgen der neunten Staffel zu sehen, eine zehnte ist bereits in Auftrag gegeben. Allein in Amerika schalten regelmäßig Millionen Zuschauer ein, in den vergangenen Wochen waren es pro Episode jeweils zwischen 15 und 16 Millionen.

Im Mittelpunkt der Serie stehen vier Wissenschafts-Nerds und ihre Freundinnen, es geht um Freundschaft, ums Erwachsenwerden - und immer wieder auch um herrlichen Blödsinn. Sheldon, Penny, Leonard und Co.: Die Schauspieler sind durch diese Rollen zu Stars geworden. Bei der Jubiläumsfeier haben sie gegenüber dem US-Magazin "Variety" daran erinnert, wie für sie beim Vorsprechen alles begann.

"Ich weiß noch, dass ich Ewigkeiten damit zugebracht habe, den Text auswendig zu lernen", sagte demnach Jim Parsons (Sheldon). Er habe noch nie bei einem Vorsprechen so viel Text vortragen müssen. Viele der Wörter habe er überhaupt nicht gekannt, "und sie auszusprechen war schwierig".

Auch Kaley Cuoco (Penny) hat eigenen Angaben zufolge bis heute so ihre Schwierigkeiten mit einigen der Themen, um die es in der Sendung geht. "Ich habe nicht eine verdammte Sache über Naturwissenschaften gelernt. Ich habe keine Ahnung. Null." Bei ihrem ersten Vorsprechen saß sie neben Parsons, und der habe gerade an seinem neuen Handy herumgefrickelt. "Wir saßen im Warteraum und er sagte: 'Dieses Blackberry ist eine neuartige Technologie und ich bin echt unsicher.' Ich weiß noch, dass ich dachte, dieser Typ würde einen umwerfenden Sheldon spielen. Ich hatte da so eine Ahnung."

Melissa Rauch (Bernadette) war zum Zeitpunkt ihres Vorsprechens arbeitslos, wie sie dem Magazin sagte. "Die Tage, bevor ich zum Casting gegangen bin, waren dunkle, dunkle Zeiten."

Simon Helberg (Howard) wollte eigenen Angaben zufolge zunächst gar nicht zum Vorsprechen gehen, weil er bei einer anderen Serie engagiert war. Er tat es doch, es lief gut - und besonders angetan hatte es ihm das Lachen des Produzenten Chuck Lorre. Bis heute sei es so, dass er das besondere Lachen als Bestätigung empfinde, sagte Helberg dem Bericht zufolge.

Seine Kollegin Mayim Bialik (Amy) kam erst zum Ende der dritten Staffel zur Sendung - und sie hatte die Serie zuvor noch nie gesehen. "Ich wusste, es war ein großes Ding, weil mein Manager mir gesagt hatte, ich solle mich wirklich um die Rolle bemühen. Ich war extrem aufgeregt, einfach, weil ich wieder als Schauspielerin arbeiten wollte." Dem Bericht zufolge hat Bialik übrigens bis heute nicht die allerersten Episoden der Serie angesehen. Sie habe keinen Fernseher.

aar



© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.