Waldbrände in Kalifornien Anwesen von Thomas Gottschalk abgebrannt

Die Waldbrände in Kalifornien haben Tausende Häuser zerstört. Darunter befindet sich auch das Anwesen von Thomas Gottschalk. Der TV-Moderator ist einer von vielen betroffenen Prominenten.

Thomas Gottschalk
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Die Hilfskräfte in Kalifornien kommen nicht zur Ruhe: Bei den Waldbränden in dem US-Bundesstaat wurden mittlerweile mehr als 6450 Häuser zerstört. Auch das Anwesen von Thomas Gottschalk in Malibu gehört dazu, wie der Entertainer dem SPIEGEL bestätigte.

Der TV-Moderator sagt, er habe von Nachbarn erfahren, dass das Feuer das Grundstück verwüstet habe. Gottschalk selbst ist derzeit für Dreharbeiten in Deutschland. Welches genaue Ausmaß die Zerstörung hat, weiß der Moderator daher noch nicht.

Gottschalk und seine Familie waren Ende der Neunzigerjahre nach Malibu gezogen. Malibu liegt westlich von Los Angeles, viele Prominente haben dort Villen. Weltberühmt wurde der Küstenort durch die Serie "Baywatch - Die Rettungsschwimmer von Malibu" mit David Hasselhoff und Pamela Anderson. Gottschalks Nachbarin ist US-Popstar Miley Cyrus.

Derzeit gelten in Kalifornien weitere 15.000 Gebäude als von Bränden bedroht. Im gesamten Bundesstaat kamen laut Behörden bereits 25 Menschen durch die Feuer ums Leben, die meisten davon im Norden.

200.000 Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen, darunter bekannte Musiker sowie Hollywoodstars und TV-Ikonen wie Kim Kardashian. "Ich sorge mich um mein Haus, aber ich kann nichts tun", hatte etwa Popsängerin Cher getwittert. Und auch Lady Gaga fragte sich auf der Plattform öffentlich, ob ihr eigenes Haus wohl in Flammen aufgehen werde. Die Feuerwehrleute bezeichnete Gaga als "wahre Helden".

"Apocalypse Now"-Star Martin Sheen sagte in der Nacht zum Samstag in einem Nachrichten-Interview, er habe in 48 Jahren noch kein schlimmeres Feuer in Malibu erlebt. Zuvor hatte bereits der Bürgermeister von Malibu gewarnt, man solle sich von dem Ort fernhalten. Das sogenannte "Woolsey"-Feuer hatte bis Samstagabend schon eine Fläche von mehr als 280 Quadratkilometern verkohlt.

mbö/dpa/AP



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