Til Schweigers erstes Restaurant "Ich bin kein Freund der Sterneküche"

Fußballtrainer Bruno Labbadia und seine Frau Sylvia, Boxer Wladimir Klitschko, Sängerin Alina Süggeler - sie alle schauten vorbei, als Til Schweiger sein neues Restaurant eröffnete. Die Bilder.

Getty Images

Pasta Bollo und Thunfisch auf Zucchini-Spaghetti, genau wie bei Emilio, seinem Lieblingsgastronom auf Mallorca. Wer in die Speisekarte des Barefood Deli schaut, macht gleichzeitig einen Spaziergang in den Kopf von Til Schweiger, Abteilung: Lieblingsspeisen.

Der Schauspieler ist unter die Gastronomen gegangen. Bei der Eröffnungsfeier seines ersten Restaurants am Mittwochabend in der Hamburger Innenstadt waren viele alte Bekannte des 52-Jährigen zu Gast: Rockmusiker Udo Lindenberg, Boxer Wladimir Klitschko, Ex-Fußballer Thomas Helmer mit Frau Yasmin Filali und Schweigers "Tatort"-Kollege Fahri Yardim.

"Ich war schon immer gerne Gastgeber und alle haben sich sofort wohlgefühlt bei uns zu Hause", sagte Schweiger. "Egal, ob das nun in Malibu oder auf Mallorca, in Berlin oder Hamburg war." Für die Auswahl der Speisekarte habe er seine eigenen Lieblingsrezepte und die seiner Freunde und Mitarbeiter gesammelt. Auch bei den Restaurants, die er gerne besuche, habe er sich bedient.

Ein Tils, bitte

Wer von Schweiger nicht genug bekommt, kann auf zwei Etagen Ausstellungsstücke aus den Filmen und der privaten Welt des Schauspielers bewundern. Szenen- und Setfotos aus "Keinohrhasen", "Kokowääh" und "Honig im Kopf" hängen ebenso an den Wänden wie ein Bild seiner Eltern.

Der Name Barefood Deli entstand in Anlehnung an seine Produktionsfirma Barefoot und seinen Onlineshop Barefoot Living. Nach dem Restaurant soll im Mai nächsten Jahres am Timmendorfer Strand ein Hotel folgen, in dem Schweigers Produkte ausgestellt werden.

Eine allumfassende Marketingmaschine: Im Restaurant können Fans Schweigers neues Bier trinken: Das Tils, 4,8 Prozent, gebraut in Bayreuth. Zuvor hatte Schweiger schon einen Rotwein, einen Kaffee, einen Tee und ein Guacamole-Rezept nach seinen Kindern benannt.

"Ich selbst finde Chichi-Läden furchtbar und bin auch kein Freund der Sterneküche", sagt Schweiger. Laut dem Darsteller soll das Barefood Deli ein Restaurant für jedermann sein. "Alles zu humanen Preisen und absolut im Rahmen", behauptet er. "Wenn ich wirklich gute Zutaten verwenden möchte, kann das natürlich auch mal teurer werden, weil ich ja nicht drauflegen, sondern zumindest meine Kosten decken und im Idealfall etwas verdienen will."

Das Barefood Deli öffnet am Freitag für die Kundschaft. Schweiger sagt, er wolle selbst immer wieder reinschauen, wenn er nicht gerade drehe.

cnn/dpa



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