Beerdigung in Köln: Leiser Abschied von Dirk Bach

Im engsten Freundeskreis ist Dirk Bach beigesetzt worden. Bereits am Wochenende wurde der Moderator in Köln beerdigt - zu Musik von Boy George und Meat Loaf. Der Bestatter sprach von einer "sehr persönlichen und emotionalen Trauerfeier".

Blick auf das Grab des Schauspielers Dirk Bach am 08.10.2012 auf dem Friedhof Melaten in Köln (Nordrhein-Westfalen). Bach war vor einer Woche in Berlin im Alter von nur 51 Jahren gestorben. Der Leichnam war am frühen Sonntagmorgen eingeäschert und seine Urne in der Abenddämmerung beigesetzt worden. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Zur Großansicht
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Blick auf das Grab des Schauspielers Dirk Bach am 08.10.2012 auf dem Friedhof Melaten in Köln (Nordrhein-Westfalen). Bach war vor einer Woche in Berlin im Alter von nur 51 Jahren gestorben. Der Leichnam war am frühen Sonntagmorgen eingeäschert und seine Urne in der Abenddämmerung beigesetzt worden. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Köln - Es ist ein kleiner, heller Grabstein, darauf zu lesen sind ein Name und die Lebensdaten, mehr nicht. In aller Stille ist der Schauspieler Dirk Bach in Köln beigesetzt worden. Seine Urne sei am Sonntag in der Abenddämmerung auf dem Melatenfriedhof begraben worden, sagte der Bestatter. Auf Wunsch der Angehörigen gab er dies erst am Montag bekannt.

Engste Freunde hätten bereits am Samstagabend "in einer sehr persönlichen und emotionalen Trauerfeier" von Dirk Bach Abschied genommen. Der Sarg sei aufgebahrt gewesen, es seien unter anderem "Unfinished Business" von Boy George, "Heaven Can Wait" von Meat Loaf und "Kleiner Vogel" von Bach selbst gespielt worden.

Der Moderator war vor einer Woche in Berlin im Alter von 51 Jahren gestorben. Als Ursache wird Herzversagen vermutet. Am Montag hatten Freunde, Kollegen und Fans von Bach Gelegenheit, sich in die öffentlich ausgelegten Kondolenzlisten bei dem Bestatter einzutragen.

Anzeige nach Hetze

Der Lesben- und Schwulenverband hat die Betreiber und Autoren des Internetportals "kreuz.net - katholische Nachrichten" wegen Volksverhetzung angezeigt, nachdem dort auch über den bekennenden Homosexuellen Bach hergezogen worden war. Der mangelnde Respekt einem Toten gegenüber habe den Verband zu der Anzeige veranlasst, sagte Sprecher Manfred Bruns.

Die Anonymität der Macher müsse ein Ende haben. Das Portal hetze seit Jahren gegen Homosexuelle und Transsexuelle und gegen alle, die sich für deren Rechte einsetzten.

aar/dpa/dapd/AFP

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  • Montag, 08.10.2012 – 16:34 Uhr
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