Rechtsstreit mit Bauer-Verlag Tom Cruise doch kein "Rabenvater"

Tom Cruise hat sich mit dem Bauer-Verlag geeinigt: Die US-Illustrierte "Life & Style" wird ihm nicht mehr unterstellen, er sei ein Rabenvater. Der Schauspieler hatte auf 50 Millionen Dollar Schadensersatz geklagt.

Cruise mit Tochter Suri: "Wundervolle Beziehung"
AFP

Cruise mit Tochter Suri: "Wundervolle Beziehung"


Hamburg - Über die genauen Bedingungen des Deals bewahren beide Seiten Stillschweigen. Der Anwalt von Tom Cruise teilte am Freitag jedoch mit, dass der Bauer-Verlag anerkannt habe, dass mit der Berichterstattung in zwei seiner US-Magazine nie die Intention verknüpft gewesen sei, Cruise als "Rabenvater" darzustellen.

Die US-Illustrierte "Life & Style" hatte im Juli vergangenen Jahres auf ihrer Titelseite ein Foto von Cruises weinender Tochter Suri mit der Überschrift "Suri in Tränen, verlassen von ihrem Papa" veröffentlicht. Der Filmstar verklagte die Herausgeber der amerikanischen Bauer-Tochter Bauer Publishing daraufhin auf 50 Millionen Dollar (36,6 Millionen Euro) Schadensersatz.

Mehrfach wies der Star anschließend den Vorwurf zurück, er habe seine Tochter Suri nach der Trennung von seiner Frau Katie Holmes "im Stich gelassen". Zuletzt schilderte er in einer im November bei Gericht eingereichten Stellungnahme seine "wundervolle Beziehung" zu seiner Tochter. Diese habe nie im Geringsten signalisiert, sich jemals von ihm verlassen gefühlt zu haben. Die Behauptung, er habe Suri verlassen, sei "offenkundig falsch".

Nun einigten sich Verlag und Filmstar außergerichtlich. "Tom Cruises Klage gegen Bauer Publishing, die Magazine 'In Touch' und 'Life & Style' ist erledigt. Die Bedingungen der Einigung wurden nicht offengelegt und bleiben vertraulich", heißt es in einer Erklärung von Cruises Anwalt Bert Fields. Wie die Promi-Webseite "TMZ" berichtete, vereinbarten beide Seiten, ihre Anwaltskosten selbst zu zahlen.

cbu/AFP

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insgesamt 10 Beiträge
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gustavsche 21.12.2013
1. Man sollte Tom Cruise den Erziehungsbambi verleihen.
Schon alleine wegen des Fotos mit seiner Kleinen.
neu_ab 21.12.2013
2.
Der Umgang der Scientologen mit Kindern, die diese übrigens gar nicht als Kinder anerkennen, sondern als "Erwachsene mit zu kleinen Körpern", ist berüchtigt. Insofern bleibt es jedem vernünftig denkenden Menschen selbst überlassen, über Leute wie Cruise ein Urteil zu bilden. Meines ist, egal wie man es nennt, daß es gerade für Kinder nicht gut sein kann, von klein auf eine Gehirnwäsche zu erfahren.
sarkosy 21.12.2013
3. Es ist doch wunderbar,
wieviel KOSTENLOSE Werbung dieser so geheime Vergleich im Spiegel und wahrscheinlich vielen anderen Pressepublikation auslöst.Bravo an die beiden Partner!
bekassine 21.12.2013
4. Übrigens, Raben sind hingebungsvolle Eltern,
wenn er also kein Rabenvater ist, was dann?!
norman.schnalzger 21.12.2013
5. Na toll
How wonderful, a TOP PARENT!
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