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TV-Detektiv Columbo: Peter Falk leidet an Alzheimer

Der Trenchcoat, das zerbeulte Auto, die berühme letzte Frage im Hinausgehen: Als chaotischer Fernseh-Ermittler Columbo unterhielt Peter Falk Millionen Menschen. Nun hat seine Tochter die Vormundschaft für den schwer kranken 81-Jährigen beantragen müssen.

New York - Peter Falk leidet an Alzheimer und Demenz. Der 81-Jährige benötige daher "Vollzeit-Betreuung für seine Gesundheit und Sicherheit", heißt es in dem Antrag, den Falks Tochter Catherine nun bei einem Gericht in Los Angeles gestellt hat.

Sie fürchte, ihr Vater könne "leicht hintergangen werden, sein Eigentum (an Betrüger) zu überschreiben". Im kommenden Monat soll eine Anhörung über den Vormundschaftsantrag entscheiden.

Falk sei sehr vergesslich und bilde sich Geschehnisse ein, die nicht passiert seien. Vor sechs Monaten habe er sich eine Kopfverletzung zugezogen, weil er am Steuer die Kontrolle über seinen Wagen verloren habe. Ihr Vater erkenne "bekannte Menschen, Plätze und Dinge" nicht mehr, sagte die Tochter.

Der Schauspieler und Filmproduzent wurde vor allem durch seine Rolle als Inspektor Columbo in der gleichnamigen Krimiserie bekannt, für die er mit einem Golden Globe und mehreren Emmys ausgezeichnet wurde.

Zu Falks zahlreichen Kinofilmen gehören der Kriegsfilm "Das Schloss in den Ardennen" (1969), "Eine Leiche zum Dessert" (1976) und "Sommer der Freundschaft" (2000). Für seine Rollen in den Streifen "Unterwelt" (1960) und "Die unteren Zehntausend" (1961) wurde er jeweils für einen Oscar nominiert.

jdl/dpa

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