US-Schauspieler Rip Torn bei Bankeinbruch geschnappt

Er war Agent Z in "Men in Black" und bereits für den Oscar nominiert: Nun wurde Rip Torn festgenommen. Der 78-Jährige war in eine Bank in Connecticut eingebrochen - betrunken, mit durchgeladener Pistole und barfuß.


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Rip Torn: Barfuß und betrunken in die Bank

Hamburg - Der US-Schauspieler wurde nach dem Einbruch festgenommen, musste drei Tage in einer Zelle sitzen und wurde nun gegen eine Kaution von 100.000 Dollar wieder auf freien Fuß gesetzt. Am vergangenen Freitag sei Rip Torn barfuß und in stark alkoholisiertem Zustand und mit geladener Pistole in eine Filiale der Litchfield Bancorp in Salisbury im US-Bundesstaat Connecticut eingebrochen, berichtet "Huffingtonpost.com".

Der Star aus "Men in Black" müsse sich nun vor Gericht wegen illegalen Waffenbesitzes, bewaffnetem Einbruch, Waffenbesitzes unter Alkoholeinfluss und Hausfriedensbruchs verantworten.

In Cowboystiefeln, mit Hand- und Fußfesseln sei Torn nach dem kompletten Wochenende im Gefängnis einem Gericht vorgeführt worden, berichtet die Zeitung "Hartford Courant". Zu den Vorwürfen äußerte er sich vor dem Haftrichter zunächst nicht.

Der 78-Jährige sei bei der Festnahme in einem Bankgebäude verwirrt gewesen und habe angenommen, er sei in seinem eigenen Haus, erklärte Torns Rechtsanwalt A. Thomas Waterfall im Rahmen jener Anhörung. Er habe offensichtlich nicht die Absicht gehabt, ein Verbrechen zu begehen, erklärte der Verteidiger.

Laut "Tmz.com" will sich Torn nach diesem Vorfall in einer Entzugsklinik behandeln lassen.

Torn drehte zuletzt den Film "Happy Tears" mit Demi Moore und Ellen Barkin, der im vergangenen Jahr bei der Berlinale zu sehen war. Torn trat in dem Film "Marie Antoinette" als König Ludwig XV. auf, war in "WonderBoys" und "Men in Black" zu sehen und wurde 1983 für seine Nebenrolle in "Cross Creek" für einen Oscar nominiert. Zudem spielte er mit in der Comedy-Serie "30 Rock".

Kurz vor Weihnachten war Torn in Connecticut wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Er war der Polizei aufgefallen, weil er in Schlangenlinien mit einem Tannenbaum auf seinem Wagendach über eine Landstraße fuhr. Drei Jahre zuvor hatte er vor einem Gericht in New York zugegeben, betrunken Auto gefahren zu sein.

jjc

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