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Versehentliche Einladung: Partycrasher de luxe

Versehentlich eingeladener Joey DiJulio (Archiv): Darf trotzdem zum Junggesellenabschied Zur Großansicht
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Versehentlich eingeladener Joey DiJulio (Archiv): Darf trotzdem zum Junggesellenabschied

Er wurde versehentlich zu einem Junggesellenabschied eingeladen - nun geht er trotzdem hin. Per Crowdfunding sammelte er Geld für den Flug und will mit den Spenden sogar die Hochzeitsreise des Brautpaars finanzieren.

Seattle - Ein Mann, der versehentlich im E-Mail-Verteiler für einen Junggesellenabschied landete, sorgte in den USA für Belustigung. Wie das Magazin "Times" berichtete, kannte Joey DiJulio weder Braut noch Bräutigam. Trotzdem las er die Planungen für die Party mit. Als er das Versehen gesteht, will der künftige Bräutigam ihn erst recht beim Feiern dabei haben.

"Ich habe mit Freunden darüber gescherzt, dass ich die Party crashen könnte", sagte DiJulio dem TV-Sender Q13 Fox. Nachdem er die Planungen ein paar Wochen verfolgt hatte, bekam er ein schlechtes Gewissen und gestand. Doch der Bräutigam reagierte nicht böse, sondern belustigt und lud ihn noch einmal offiziell ein - sogar zur Hochzeit selbst.

Das einzige Problem: DiJulio wohnt in Seattle, die Party steigt im knapp 3000 Kilometer entfernten Philadelphia. Trotzdem will er sich das Feiern nicht entgehen lassen. Er sammelte kurzerhand die Kosten für den rund 1276 US-Dollar teuren Flug per Crowdfunding im Internet. Innerhalb von drei Tagen hatte er rund 4000 US-Dollar von mehr als 220 Spendern zusammen.

Damit er dem Paar auch noch bei der Hochzeitsreise unter die Arme greifen kann, hat er das Ziel nun auf 10.000 US-Dollar hochgeschraubt. Die Gruppe erinnerte DiJulio an seine eigenen Freunde, sagte er. "Es ist lustig, dass es Leute am anderen Ende des Landes gibt, die wie meine Freunde sind", sagte er. "Sie wirken wie richtig coole Typen."

kry/dpa

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insgesamt 16 Beiträge
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1. ??
oldtimer62 21.03.2015
was für ein Geschichtchen, wow
2. es gibt mindestens zwei ...
El_Cid 21.03.2015
Zeitungen die Times mit einem "s" am Ene heißen. Eine in New York und eine in London. Das hier zitierte Magazin heißt Time Magazine ohne 's'.
3. Omg!
zapp-zarapp 21.03.2015
Syrien, Krim; IS-Terror; Gewalt gegen Inderinnen; Pegida; Griechenland; Wahl in Israel; Demoexzess in Frankfurt; ... ich dachte schon, mich könnte nach all den Monaten keine Nachricht mehr erschüttern. Und nun das: Der war versehentlich im Verteiler! Ja wo gibt es denn so was? Der hat mitgelesen! Ja sind wir den jetzt alle ein wenig NSA? Er hat gestanden? Denkt der denn, er kann sein Gewissen damit erleichtern? Dann lädt ihn der Bräutigam auch noch ein! Ja was ist denn das für eine abwegige Idee, auf die nur ein echter Menschenfreund kommen könnte? Und dann auch noch die Spendenaktion! Also ich bin jetzt total durch den Wind! Aber dennoch: Solchen Fakten muss man sich als Leser einfach stellen. Daher vielen Dank für diesen Artikel. Bitte bleibt am Thema dran und gebt Bescheid, wenn klar ist, ob nun 8000, 10000 oder gar 120000 Dollar für die Hochzeitsreise zusammen gekommen sind. Bin natürlich auch auf O-Ton und Bilder der überraschten Braut gespannt. Ach ja, noch eine letzte Bitte um weitere hochbrisante Infos: Wie geht es eigentlich dem linken Ringfinger des griechischen Finanzministers? Schon mal vielen Dank im Voraus ...
4. 1276 Dollar
Luke1977 21.03.2015
Wie fliegt der Mann denn bitte nach Philadelphia? Selbst ein First-Class-Ticket bekomm ich für die Strecke günstiger. Oder sind da Frau und Kind mit eingerechnet?
5. wirklich sehr interessant.
surffreak2000 21.03.2015
Mein Nachbar hat mal wieder seine Schuhe nicht ordentlich vor die Tür gestellt. Ich dachte das könnte vielleicht auch jemanden interessieren.
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