"Miss Universe" 2013 Lächeln für Putin

84 Konkurrentinnen ausgestochen: Die Venezolanerin Gabriela Isler ist diesjährige "Miss Universe". Zum ersten Mal fand die Wahl in Russland statt. Für einen kleinen Eklat sorgte ein Protest gegen Putins Anti-Homosexuellengesetze.

AFP

Moskau - Sie tanzt Flamenco, arbeitet als Fernsehmoderatorin - und ist die schönste Frau des Universums: Die Venezolanerin Gabriela Isler ist zur "Miss Universe" 2013 gekürt worden. Die 25-Jährige setzte sich bei der Wahl am Samstag gegen 84 Konkurrentinnen durch. Bademode, Abendkleider, spontane Antworten: Isler machte unbestreitbar eine gute Figur.

Für mehr Kontroverse sorgte da schon die Tatsache, dass der Titel zum ersten Mal in Moskau vergeben wurde. Aus Angst vor den Anti-Homosexuellen-Gesetzen in Russland sagte der vorgesehene Co-Moderator von Ex-Spice-Girl Mel B, Andy Cohen, seine Teilnahme an der Show kurzerhand ab. Für ihn sprang US-Fernsehmoderator Thomas Roberts ein, den die Regelungen offenbar weniger einschüchtern - er wurde von seinem Ehemann auf dem roten Teppich begleitet.

Die Jury um den US-Rocksänger Steven Tyler von der Band Aerosmith wählte zunächst 16 Teilnehmerinnen für das Finale in der Crocus City Hall aus, darunter auch die Schweizerin Dominique Rinderknecht. Die deutsche Kandidatin Anne Julia Hagen hingegen schied an dieser Stelle aus. Am Ende blieben fünf Frauen übrig - außer der Venezolanerin Isler auch die Kandidatinnen aus Spanien, Ecuador, den Philippinen und Brasilien. Dass Miss Russland dabei nicht über die erste Runde hinaus kam, wurde vom Publikum mit Pfiffen quittiert.

Der vom US-Milliardär Donald Trump unterstützte Wettbewerb war 1952 ins Leben gerufen worden und konkurriert mit der "Miss World". Im Vorjahr hatte die US-Amerikanerin Olivia Culpo gewonnen.

vks/dpa/AFP



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stasilaus 10.11.2013
1. Paranoia
Selbst bei einer Miss-Wahl, die nun wirklich weder was mit Homosexuellen noch mit den Gesetzen der Duma zum Schutze von Minderjährigen vor Päderasten und Pädophilen zu tun haben, können sich die Manierierten vom Spiegel nicht entblöden, von "Putins Anti-Homosexuellengesetze" zu sprechen. Mich erinnert das an den Psychologen-Witz, wo der Proband, egal was man ihm zeigt, eine nackte Frau sieht. Die Spiegel-Redakteure sehen, egal was in Russland passiert, immer nur ihre homosexuellen Lieblinge in Gefahr. Und wenn es um eine Erdgasengpässe aus Sibirien geht. Dann titeln sie: "Zeigten Putin Anti-Homosexuellen-Gesetze keine Wirkung?" Zwar versteht keiner den Zusammenhang mit dem Thema, aber das ist Paranoikern völlig egal. Das sind die, die immer vor sich hinbrabbeln, ohne auf die Umwelt zu achten.
wintergreen 10.11.2013
2. Ich frage mich ja,
Zitat von sysopAFP84 Konkurrentinnen ausgestochen: Die Venezolanerin Gabriela Isler ist diesjährige "Miss Universe". Zum ersten Mal fand die Wahl in Russland statt. Für einen kleinen Eklat sorgte ein Protest gegen Putins Anti-Homosexuellengesetze. http://www.spiegel.de/panorama/leute/venezolanerin-gabriela-isler-zur-miss-universe-2013-gewaehlt-a-932742.html
ob es sich bei einigen dieser Mädels um Klone handelt. Miss Isler sieht so aus wie Dutzende andere. Dass Venezuela eine hochgerüstete Schönheitschirurgie hat, dass die Mädels gnadenlos zurechtoperiert werden und dass Schönheitswettbewerbe in Südamerika Grossereignisse von nationaler Tragweite sind und nicht das leicht unbedarft-vulgäre Image haben wie in God Old Europe, weiss man ja, aber dass die jetzt alle wie Klone aussehen, beleidigt das ästhetische Gefühl doch insofern, als dass das Auge nach der exquisiten, aparten Schönheit sucht und nur noch Konfektionsware aus dem OP vorgesetzt bekommt. Schade.
AllesnureinWitz 10.11.2013
3.
Zitat von stasilausSelbst bei einer Miss-Wahl, die nun wirklich weder was mit Homosexuellen noch mit den Gesetzen der Duma zum Schutze von Minderjährigen vor Päderasten und Pädophilen zu tun haben, können sich die Manierierten vom Spiegel nicht entblöden, von "Putins Anti-Homosexuellengesetze" zu sprechen. Mich erinnert das an den Psychologen-Witz, wo der Proband, egal was man ihm zeigt, eine nackte Frau sieht. Die Spiegel-Redakteure sehen, egal was in Russland passiert, immer nur ihre homosexuellen Lieblinge in Gefahr. Und wenn es um eine Erdgasengpässe aus Sibirien geht. Dann titeln sie: "Zeigten Putin Anti-Homosexuellen-Gesetze keine Wirkung?" Zwar versteht keiner den Zusammenhang mit dem Thema, aber das ist Paranoikern völlig egal. Das sind die, die immer vor sich hinbrabbeln, ohne auf die Umwelt zu achten.
Mit dem Gesetz gegen Päderasten und Pädophile werden aber gezielt die Rechte von Homosexuellen beschnitten. Und wenn man Homosexuelle mit Päderasten und Pädophilen gleichsetzt, zeugt dass nicht nur von einem erheblichen Bildungsmangel, sondern auch von Hass gegen die Homosexuellen. Insofern ist die Bezeichnung "Anti-Homosexuellen-Gesetze" vollkommen richtig. der Zusammenhang ergibt sich dadurch, dass bei der Miss-Wahl Pro-Homo-Proteste stattfanden. Soll man darüber jetzt nicht berichten? "Homosexuelle Propaganda" wird zumindest bei uns nicht bestraft.
vindex_sine_nomine 10.11.2013
4. Ja, ja, ....
Das rechte, christliche, konservative, rechtsradikale und das putinische Rußland will Homos an den Kragen, Putin ist nur Nutznießer und Vollstrecker der russisch-othodoxen Kirche. Und Stasimaus, Homos haben nichts Pädophilie zu tun, armer kleiner Putinvasalle, wobei zu erwähnen wäre, daß nicht einmal die ganzen Kinderschänder in der katholischen Kirche waren mehrheitlich pädophil sind, das waren und sind Heterosexuelle, die mit leichter Beute ihre sexuellen Begierden befriedigen wollen, weil sie nicht den Mumm haben zu riskieren sich beim Beischlaf mit ihrer Haushälterin oder einer käuflichen Damen erwischen zu lassen.
stephan1507 10.11.2013
5.
Zitat von stasilausSelbst bei einer Miss-Wahl, die nun wirklich weder was mit Homosexuellen noch mit den Gesetzen der Duma zum Schutze von Minderjährigen vor Päderasten und Pädophilen zu tun haben, können sich die Manierierten vom Spiegel nicht entblöden, von "Putins Anti-Homosexuellengesetze" zu sprechen. Mich erinnert das an den Psychologen-Witz, wo der Proband, egal was man ihm zeigt, eine nackte Frau sieht. Die Spiegel-Redakteure sehen, egal was in Russland passiert, immer nur ihre homosexuellen Lieblinge in Gefahr. Und wenn es um eine Erdgasengpässe aus Sibirien geht. Dann titeln sie: "Zeigten Putin Anti-Homosexuellen-Gesetze keine Wirkung?" Zwar versteht keiner den Zusammenhang mit dem Thema, aber das ist Paranoikern völlig egal. Das sind die, die immer vor sich hinbrabbeln, ohne auf die Umwelt zu achten.
Die Verbindung die sei nicht sehen können ist die Absage einer der Moderatoren. Das geht für mich eindeutig aus dem Artikel hervor. Gleichzeitig hat der Gebuchte Ersatzmann es sich nicht verwehren lassen, mit seinem Ehemann über den roten Teppich zu schreiten. Und ganz nebenbei: wovor sollen Minderjährige denn durch dieses Gesetz geschützt werden? Diese wiederholten Unterstellungen Homosexualität sei mit Pädophilie gleichgesetzten, ist wirklich widerlich!
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