Exklusives Gästebuch Wann Oprah im Weißen Haus war

Sie wollten schon immer wissen, wer im Weißen Haus ein- und ausgeht? Welcher Lobbyist am häufigsten bei den Obamas zu Besuch ist und welcher Promi auch Politik macht? Die exklusive Liste kann nun jeder ganz leicht abrufen.

Corbis

Washington - Es ist ein ewiger Vorwurf an Politiker und der Ursprung zahlreicher Skandale: Der Einfluss von Lobbyisten auf die Mächtigen dieser Welt. Die "Washington Post" wollte es nun ganz genau wissen. Sie veröffentlichte eine Datenbank, in der nun jedermann nachlesen kann, wer zwischen Januar 2009 und Januar 2012 im Weißen Haus zu Gast war.

Zumindest fast, eine kleine Einschränkung gibt es, schreibt die Zeitung. "Sensible" Besuche werden demnach nicht gelistet: zum Beispiel solche, durch deren Bekanntgabe die nationale Sicherheit in Gefahr wäre. Auch Privatbesuche für die Familie Obama tauchen nicht auf.

Kein Geheimnis ist hingegen, dass Schauspieler George Clooney ein großer Obama-Unterstützer ist, erst Anfang Mai veranstaltete er eine riesige Spendengala, um den US-Präsidenten zu unterstützen. Dank des digitalen Gästebuchs kann nun exakt nachverfolgt werden, wann Clooney im Weißen Haus war: Am 23. Februar 2009 beispielsweise. Und dann noch einmal am 12. Oktober 2010, Clooney kam exakt um 14.47 Uhr an.

Lady Gaga, in der Liste unter ihrem richtigen Namen Stefani J. Germanotta geführt, war am 6. Dezember 2011 im westlichen Flügel des Weißen Hauses zu Besuch, im zweiten Stock um genau zu sein. Sie kam um 7.20 Uhr an und ging rund zwei Stunden später.

Ähnliches lässt sich über Mark Zuckerberg, Bono, James Cameron, Oprah Winfrey oder Warren Buffett herausfinden. Insgesamt 2,2 Millionen Einträge sind in der Datenbank gelistet. Eine Auswahl finden Sie hier.

aar

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insgesamt 2 Beiträge
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Seite 1
Stelzi 22.05.2012
1. Ähm...
Veröffentlicht wurde das vom Weissen Haus, die Post hats nur in die eigene Website integriert...
kein Ideologe 22.05.2012
2. 5345345
Zitat von StelziVeröffentlicht wurde das vom Weissen Haus, die Post hats nur in die eigene Website integriert...
ja wenn schon Fehler, dann hätte man das doch WikiLeaks zuschreiben können. Gerne mit Dementi 30 Minuten später. Die Liste wäre dann eine Weltsensation.
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