Klatsch und Knatsch Gute Laune, schlechte Laune

Whoopi Goldberg bekommt einen Wutanfall, Hulk Hogan einen langersehnten Ehrenplatz - und Ralleylegende Heidi Hetzer einen ziemlich fragwürdigen Bescheid. Die Promi-Meldungen der Woche.

Whoopi Goldberg
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Whoopi Goldberg


Den bemerkenswertesten Ausraster...

... hatte dieser Tage Whoopi Goldberg. Die Schauspielerin schrie in der Unterhaltungsshow "The View" die Fox-Moderatorin Jeanine Pirro regelrecht an. Pirro hatte Goldberg zuvor vorgeworfen, unter einem "Trump-Geisteskrankheits-Syndrom" zu leiden. Goldberg wies das zurück - und holte dem "People"-Magazin zufolge zu einer Art Abrechnung aus.

"Ich bin genervt von Leuten, die Gespräche damit beginnen, Mexikaner seien Lügner oder Vergewaltiger", sagte sie. "Hören Sie, ich bin 62 Jahre alt, da waren eine Menge Leute im Präsidialamt, mit denen ich nicht einer Meinung war - aber ich habe noch niemals etwas erlebt wie das hier im Moment." Goldberg erläuterte ihre Position zu Donald Trump noch ein wenig, dann sagte sie: "Tschüss, ich bin fertig!"

Die prominenteste Nebenrolle...

... hat vermutlich Taylor Swift bei dem Heiratsantrag von zwei Fans gespielt. Bei einem "meet and greet" am Rande eines Konzerts in Philadelphia kniete ein Mann nieder, zückte einen Verlobungsring und stellte seiner Freundin die Frage aller Fragen.

Swift selbst war in die Aktion offenbar nicht eingeweiht: Sie veröffentlichte ein Foto des Moments, bei dem sie mit offenem Mund verblüfft dasteht. Dazu witzelte sie, sie fühle sich als "third wheel" - als fünftes Rad am Wagen, wie man im Deutschen sagt.

Tatsächlich verbinden die Verlobten aber etwas ganz Besonderes mit der US-Sängerin: Sie haben sich vor fünf Jahren bei ihrer "Red"-Tour kennengelernt.

Die kurioseste Einschätzung über eine Autofahrerin...

... traf in jüngster Zeit womöglich die Versicherung der Rallyelegende Heidi Hetzer. Die 81-Jährige reiste in ihrem petrolfarbenen Oldtimer "Hudo", Baujahr 1930, in zweieinhalb Jahren um die Welt. Hetzers Versicherung scheint das als Beleg für ihre Fähigkeiten am Steuer allerdings nicht zu reichen.

Das Unternehmen wollte die Rentnerin bei der Neuanmeldung eines Wohnmobils nun als Fahranfängerin einstufen. "Das ist doch ein Witz", sagte die Autohaus-Chefin darüber. Sie gibt sich allerdings optimistisch: Sie werde bestimmt bald eine Lösung für das Problem finden.

Das vielleicht überraschendste Comeback...

... feierte Hulk Hogan. Die Firma World Wrestling Entertainment, die die großen Wettkämpfe veranstaltet, hat den 64-jährigen Muskelberg wieder in ihre Hall of Fame aufgenommen. Vor drei Jahren hatte das Unternehmen Terrence Gene Bolea, wie Hogan mit bürgerlichem Namen heißt, rausgeworfen - offenbar wegen rassistischer Ausfälle.

In einer Mitteilung der Firma heißt es: "Diese zweite Chance folgt auf Hogans zahlreiche öffentliche Entschuldigungen und seiner freiwilligen Arbeit mit jungen Leuten, bei der er ihnen hilft, aus seinen Fehlern zu lernen." Hogan reagierte auf Twitter: "Ich habe für diesen Tag gebetet und ich habe endlich das Gefühl, es zurück nach Hause geschafft zu haben."

Das seltsamste Ende eines Konflikts...

... präsentierte in dieser Woche Johnny Depp. Die juristische Auseinandersetzung über Missmanagement und Betrug, die der Schauspieler mit seinem früheren Management führte, sei beendet worden, teilte eine Sprecherin des 55-Jährigen mit - kurz vor einer für August in Los Angeles angesetzten Gerichtsverhandlung.

Details der Einigung? Werden lieber nicht genannt. Wie viel Geld geflossen ist? Offen. Klar ist: Der "Fluch der Karibik"-Star hatte die Manager wegen mehr als 25 Millionen Dollar verklagt. Depp warf ihnen vor, ihre Nachlässigkeit habe ihm Kosten in dieser Höhe beschert. Unter anderem sollen wegen verspäteter Steuerzahlungen 7,5 Millionen Dollar Strafen aufgelaufen sein.

Eine betrübliche Tinder-Einsicht ...

... hatte Drew Barrymore. Die Schauspielerin ist offenbar kein Fan mehr gewisser Onlinedienste: "Ich benutze keine Dating-Apps mehr. Aber es hat Spaß gemacht, sie auszuprobieren", sagte Barrymore nun. Sie habe immer ein Blind Date erleben wollen, doch es habe nie wirklich funktioniert.

Der Grund dafür ist wenig überraschend: Sie stehe schon lange in der Öffentlichkeit. Ihrem Gegenüber sei sie also nicht wirklich unbekannt. "Deshalb funktioniert es nicht", sagte sie. Auch auf Hilfe aus ihrem privaten Umfeld kann Barrymore offenbar nicht hoffen. "Keiner meiner Freunde wollte mich jemals verkuppeln", sagt sie.

mxw/bbr



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