William und Kate unterwegs Leben wie die Royals in Frankreich

Für ein Wochenende nach Paris: Prinz William und seine Frau Kate verbrachten zwei Tage in der französischen Hauptstadt - dort warteten ernste Themen und Spaßtermine auf sie. Hier sind die Bilder.

REUTERS

Schreckmoment bei den Royals: Fast zeitgleich mit dem vereitelten Angriff auf einen Pariser Flughafen haben der britische Prinz William und seine Frau Kate am Samstag Terror-Opfer in Frankreich besucht. Das Paar traf sich beim Invalidendom in der Hauptstadt mit Überlebenden der Terroranschläge von Paris und Nizza.

Jessica, die bei einem Angriff in einer Pariser Bar von sieben Kugeln getroffen worden war, sagte den Besuchern aus Großbritannien: "Ich will diesen Männern (den Terroristen) zeigen, dass sie nicht gewinnen können. Wir leben in so einem tollen Land." Kate und William lobten den Mut der Überlebenden. "Sie sind sehr tapfer", sagte Kate.

In der Konzerthalle Bataclan und an anderen Orten in Paris hatten IS-Extremisten im November 2015 etwa 130 Menschen getötet. In Nizza raste ein Attentäter wenige Monate später mit einem Lkw durch eine Menschenmenge; mehr als 80 starben und Hunderte wurden verletzt.

William, 34, und Kate, 35, wollten vor ihrem Rückflug am Samstag noch ein Rugby-Spiel zwischen Frankreich und Wales anschauen. Am Abend zuvor gab es ein Gala-Dinner in der britischen Botschaft. Zu den rund hundert Gästen zählten Filmstars wie Kristin Scott Thomas und Jean Reno. Ein Gedenken an Williams Mutter Prinzessin Diana, die im Sommer vor 20 Jahren in Paris bei einem Autounfall starb, war offiziell nicht geplant.

Das Paar zeigte sich in Frankreich gut gelaunt. William war kurz zuvor wegen eines ausgelassenen Ski-Urlaubs in einigen britischen Medien in die Kritik geraten. Er habe seine Pflichten in Großbritannien vernachlässigt und mit einem Model geflirtet, hieß es.

Die französische Presse bezeichnete Kate und William als "Brexit-Botschafter". Die guten Beziehungen zwischen Frankreich und Großbritannien werden auch nach dem Brexit fortbestehen, wie William bei dem zweitägigen Besuch betonte. Bis Ende März will die britische Premierministerin Theresa May offiziell den Austritt aus der Europäischen Union erklären.

Im Juli wollen William und Kate erstmals gemeinsam zu einem offiziellen Besuch nach Deutschland kommen. Wann genau die Reise stattfinden soll, welche Orte die britischen Royals in Deutschland besuchen und wen sie treffen werden, teilte der Palast auf Anfrage nicht mit.

Auch die Frage, ob die einjährige Prinzessin Charlotte und der dreijährige Prinz George ihre Eltern begleiten werden, kommentierte eine Sprecherin nicht. William und Kate hatten im Jahr 2011 geheiratet. Der Prinz ist nach seinem Vater Charles auf der Liste der britischen Thronfolger auf Platz zwei. Er war zuletzt im Jahr 2016 zu Besuch in Deutschland.

insgesamt 10 Beiträge
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brux 18.03.2017
1. Pfeifen im Walde
Hier in Frankreich bekommt dieser Besuch kaum Aufmerksamkeit. Besuch von netten Leuten aus einem Land, das sich derzeit lächerlich macht. Die Franzosen fanden die EU Mitgliedschaft der Briten nie wirklich wichtig. War sie ja auch nicht.
bärenfreund-tom 18.03.2017
2.
Wen interessiert denn dieser Quatsch den dieses antiquierte Konstrukt macht? Löst diesen Quatsch von royalen Hampelmännern auf und kümmert euch um wichtige Sachen im Leben.
Listkaefer 19.03.2017
3. Meine Güte, warum ...
... wird soviel Wind um diese komplett irrelevanten Royals gemacht? Wie froh können wir in Deutschland sein, dass wir so eine royale Familienblase in Deutschland nicht mehr haben.
tagesgast_01 19.03.2017
4. Leute aus einem bestimmten Uterus
Leute aus einem bestimmten Uterus zu hofieren, ist wirklich lächerlich. Ich bin wirklich froh, dass dieses archaische Prinzip in Deutschland abgeschafft worden ist. Mir wäre lieber, wenn über die neuesten Entwicklungen im Weltall berichtet wird, statt den Hüten, die Leute tragen, die nicht für die moderne Gesellschaft stehen. Nochmal, es ist egal, wie gesund oder krank der erste aus einem "Royalem Uterus" schlüpft, bei der Geburt hat der / die schon mehrere Titel - einfach nur krank. (Und noch kränker, dieses System Fähnchen wedelnd zu hofieren.)
rudig 19.03.2017
5. naja,
Zitat von bruxHier in Frankreich bekommt dieser Besuch kaum Aufmerksamkeit. Besuch von netten Leuten aus einem Land, das sich derzeit lächerlich macht. Die Franzosen fanden die EU Mitgliedschaft der Briten nie wirklich wichtig. War sie ja auch nicht.
GB ist immerhin die 2-stärkste Wirtschaftsmacht in der EU, vor FR. Ausserdem sind sie ständiges Mitglied in der UNO und haben über ihre Kontakte im Commonwealth starke politische Beziehungen. Solch ein Land nicht wichtig zu nennen ist schon etwas eigenartig.
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