Nachwuchs für britische Royals Kate und William erwarten drittes Kind

Die Herzogin von Cambridge ist schwanger: Sie und Prinz William erwarten ihr drittes Kind.

REUTERS

Herzogin Kate und Prinz William erwarten wieder Nachwuchs. "Der Herzog und die Herzogin von Cambridge freuen sich mitzuteilen, dass die Herzogin von Cambridge ihr drittes Kind erwartet," teilte der Kensington-Palast mit. Das Paar hat bereits zwei Kinder.

"Die Queen und Mitglieder beider Familien sind hocherfreut über die Neuigkeiten," heißt es in dem Statement. Wie bereits in ihren vergangenen zwei Schwangerschaften leide Kate wieder an einer schweren Form der Schwangerschaftsübelkeit, der sogenannten Hyperemesis gravidarum.

Kate und William gaben sich im April 2011 in der Westminster Abbey das Ja-Wort. 2013 wurde Prinz George geboren, zwei Jahre später kam Prinzessin Charlotte zur Welt. Ob George und Charlotte ein Brüderchen oder Schwesterchen bekommen, teilte der Palast nicht mit. Unklar ist auch, in welchem Schwangerschaftsmonat sich Kate befindet.

Prinz George hat in dieser Woche seinen ersten Schultag. Geplant war, dass er von beiden Elternteilen in die Thomas's School im Stadtteil Battersea gebracht wird. Ob Kate trotzdem bei der Einschulung dabei sein wird, war unklar.

Erst unlängst hatte Kate über weiteren Nachwuchs gescherzt. Während einer Reise nach Polen war ihr ein Babyspielzeug geschenkt worden. Kate bedankte sich für die Gabe, drehte sich zu William herum und sagte: "Da werden wir wohl noch mehr Kinder bekommen müssen."

Im Juli waren William, Kate und ihre Kinder zu Besuch in Deutschland. Weitere Auslandsreisen der Royals waren vorgesehen. Ob sie stattfinden, war zunächst unklar.

Royals wollen Kinder vor Paparazzi schützen

Trotz ihrer Repräsentationspflichten und einer prunkvollen Hochzeit in der Londoner Westminster Abbey 2011 sind William und Kate entschlossen, ihr Privatleben aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Zwar gibt es regelmäßig ausgewählte Kinderfotos, um die Untertanen zu begeistern. Beide gehen aber rigoros gegen nicht autorisierte Bilder vor. Aktueller Fall: Im Prozess um Oben-ohne-Fotos der britischen Herzogin in Frankreich soll am Dienstag das Urteil fallen.

Mit der Veröffentlichung der Paparazzi-Fotos von Kate hatte das Magazin "Closer" im September 2012 weltweit für Schlagzeilen gesorgt und sich den Zorn des britischen Königshauses zugezogen. Die Bilder zeigten die Frau von Prinz William nur mit einem Bikinihöschen bekleidet in einem luxuriösen Privatanwesen in der südfranzösischen Provence. Kate und William haben wegen einer Verletzung ihrer Privatsphäre 1,5 Millionen Euro Schadensersatz gefordert. Dem Magazin droht außerdem eine Geldstrafe.

Den Nachwuchs vor aufdringlichen Paparazzi zu schützen, ist ein erklärtes Ziel der Royals. Schließlich macht William auch die Presse für den Unfalltod seiner Mutter Diana 1997 in Paris verantwortlich. William und sein jüngerer Bruder Harry litten in jungen Jahren unter der Trennung ihrer Eltern und dem späteren Verlust der Mutter, deren Todestag sich am 31. August zum 20. Mal jährte.

asc/ala/dpa/AFP/AP



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