William und Kate in Deutschland Die Royals sagen Tschüs

Sie fuhren ICE mit normalen Reisenden, besuchten Berlin, Heidelberg und Hamburg: Die Deutschland-Visite von William und Kate lieferte die vom britischen Palast gewünschten Bilder. Der Rückblick.

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Zum Abschluss ihres Deutschlandbesuchs haben Prinz William und seine Ehefrau Kate Hamburg besucht. Die absoluten Touristenattraktionen Elbphilharmonie und Barkassenfahrt durften bei der Stippvisite nicht fehlen. Letzte Station der Reise war das Airbus-Werk in Finkenwerder.

Ganz unprätentiös waren William und Kate am Morgen ohne ihre beiden Kinder George und Charlotte mit dem ICE von Berlin nach Hamburg gefahren. Nach einem Besuch im Maritimen Museum in der Speicherstadt ging es für die beiden bei strahlendem Sonnenschein weiter in Richtung Elbphilharmonie, wo sie von vielen Fans euphorisch empfangen wurden.

In Hamburgs neuem Konzerthaus besuchte das Paar ein Konzert für Grundschüler. Kate, im fliederfarbenen Kleid, griff dabei sogar selbst zum Taktstock und versuchte sich als Dirigentin. Nach dem Konzert wurde das Paar von Tausenden Fans erwartet. Viele hatten stundenlang in der prallen Sonne gewartet, um einen Blick auf die Prominenz aus England zu erhaschen.

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Als das Paar aus dem Konzerthaus trat, war der Jubel auf dem Platz der Deutschen Einheit groß. Enttäuschte Gesichter hingegen bei denen, die am Kaiserkai gewartet hatten und die Royals nicht zu Gesicht bekamen. William und Kate steuerten geradewegs in Richtung Fähranleger. "Ich bin enttäuscht, aber es ist trotzdem toll, dass die beiden in Hamburg sind", sagte eine Frau aus dem Rheinland.

Auf dem Weg zum Anleger suchte das Paar das Gespräch mit den Glücklichen, die einen Platz direkt an den Absperrungen ergattern konnten. Tausende Kameras wurden gezückt, auf den meisten Fotos dürfte nur der Hinterkopf des Vordermannes zu sehen sein. Aber einige Fans durften überglücklich mit Bildern vom Paar nach Hause gehen.

Gute 20 Minuten verbrachten William und Kate mit ihren Fans. Dann folgte eine Barkassenfahrt. Allerdings machten die Royals keine Rundfahrt, sondern fuhren über die Elbe weiter zur einer Besichtigung des Hamburger Werks des Flugzeugbauers Airbus.

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Im Stadtteil Finkenwerder kam das Paar mit Auszubildenden an deren Arbeitsplätzen zusammen. Anschließend konnten sich der Prinz und seine Frau die Endmontageschritte für A320-Flugzeuge anschauen. Für den Hubschrauberpiloten William hatte Airbus noch ein besonderes Schmankerl organisiert. Vom Standort Donauwörth wurden zwei Helikopter zur Besichtigung nach Hamburg geschickt. Nach dem Besuch bei Airbus stieg die royale Familie in ihre Privatmaschine, die sie nach Großbritannien zurückbringt.

In den vergangenen Tagen besuchten William und Kate bereits Berlin und Heidelberg. In der Stadt am Neckar nahmen sie am Donnerstag etwa an einem Ruderbootrennen teil, in Berlin gingen sie unter anderem durch das Brandenburger Tor.

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asz/dpa/AFP



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